• Auditor(in)

    • Zielgruppen

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Verlängerung

    Die Zielgruppe umfasst Personen,
    • mit Ausbildungen / Kenntnissen im Bereich des Qualitätsmanagements und / oder anderen Managementsystemen bzw. anderwärtiger Auditkriterien
    • die in Organisationen (intern / extern) bestehende Anforderungen anhand einer systematischen Vorgehensweise auditieren sollen
    • die von Zertifizierungsstellen für Audits in der Funktion als Auditor, Sachkundige und / oder Beobachter eingesetzt werden

    Auditor 1st party:

    • Abgeschlossene Berufsausbildung
    • allgemeine berufliche Praxis von mind. 2 Jahren (vollzeitäquivalent)

    zusätzlich bei AuditorIn 2nd party:
    • Nachweis über Praxis von 3 Audits (1st/2nd) á mind. 1 Tag als leitende(r) oder Co-AuditorIn

    zusätzlich bei AuditorIn 3rd party:
    • Nachweis über Teilnahme an einem 3rd Audit als BeobachterIn mit postivier Bewertung des/der Auditteamleiters/in
    AuditorIn 1st party:
    • Auditprogramme für interne Audits erstellen, umsetzen und verbessern
    • Interne Audits im Detail planen
    • Interne Audits durchführen und auf Basis eigener erworbener Kenntnisse von diversen Regelwerken Feststellungen hinsichtlich der Konformität zu treffen
    • Interne Audits in Auditberichten zu dokumentieren
    • Verbesserungspotenziale bzw. „Nichterfüllung“ von Auditkriterien zu identifizieren

    AuditorIn 2nd party:
    • Auditprogramme für interne und externe Audits erstellen, umsetzen und verbessern
    • Interne und externe Audits im Detail planen
    • Interne und externe Audits durchführen und auf Basis eigener erworbener Kenntnisse von diversen Regelwerken Feststellungen hinsichtlich der Konformität zu treffen
    • auf spezifische Gegebenheiten von Organisationen eingehen
    • Interne und externe Audits in Auditberichten zu dokumentieren
    • Verbesserungspotenziale bzw. „Nichterfüllung“ von Auditkriterien zu identifizieren

    AuditorIn 3rd party:
    • Auditprogramme erstellen, umsetzen und verbessern
    • Scopes für Unternehmen und Personen sowie den Auditumfang bestimmen
    • Interne und externe Audits im Detail planen
    • Interne und externe Audits durchführen und auf Basis eigener erworbener Kenntnisse von diversen Regelwerken Feststellungen hinsichtlich der Konformität zu treffen
    • auf spezifische Gegebenheiten von Organisationen eingehen
    • interne und externe Audits in Auditberichten zu dokumentieren
    • Auditteams zusammenstellen sowie deren geforderte Qualifikation festlegen
    • Verbesserungspotenziale bzw. „Nichterfüllung“ von Auditkriterien zu identifizieren
    • Beachtung der normativen Forderungen an den Nahtstellen zu Zertifizierungsstellen
    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer der angeführten Zertifikate beträgt 3 Jahre.

    Zur Verlängerung (Überwachung) innerhalb der Gültigkeitsdauer müssen 2 Refreshingtage aus den Kompetenzinhalten nachgewiesen werden. Durch Nachweis (Bestätigung des Arbeitgebers) des vollzeitäquivalenten Einsatzes (30 bzw. 40 Wochenstunden) im Ausmaß von 1 Jahr innerhalb der Gültigkeit des Zertifikates in der spez. Qualifikation kann die Weiterbildung um einen Tag reduziert werden.

    Des Weiteren ist die Anerkennung von spezifischen Seminaren zum Thema möglich. Die Entscheidung trifft die Zertifizierungsstelle. (Geforderte Projekte müssen nachweislich umgesetzt und bestätigt sein.)

    Ist ein Zertifikat abgelaufen (mehr als 6 Monate), muss eine Rezertifizierungsprüfung absolviert werden.
  • Bediener- und Einrichter(innen)

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    Personen aus Metall verarbeitenden Berufen, wie zB. Stahlbau, Rohrleitungsbau, Anlagenbau, Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker, Maschinenbautechniker, …
    • Verfahrensspezifische Fertigkeiten
    • Arbeitssicherheit
    • Werkstoffe – Herstellung – Bezeichnung
    • Thermisches Trennen
    • Schweißnahtvorbereitung und Schweißnahtdarstellung
    • Prüfung von SchweißerInnen
    • Funktionskenntnis bezogen auf die Schweißeinrichtung
    • Fachkunde über die Technologie beim Schweißen
    • Überblick über die Schweißverfahren
    • Schweißnahtunregelmäßigkeiten, Schweißnahtprüfverfahren
    • Schweißeigenspannung & Verzug
    Es wird vorausgesetzt, dass der Bediener oder Einrichter von Schweißeinrichtungen einen Lehrgang oder ein Industriepraktikum innerhalb seines Zulassungsbereiches absolviert hat.
    Die Bediener- und Einrichterprüfung bleibt bis zu 6 Jahren gültig, vorausgesetzt, der/die BedienerIn oder EinrichterIn ist regelmäßig im Geltungsbereich beschäftigt. Eine Unterbrechung von max. 6 Monaten ist zulässig.
  • Betonstahlschweißer(innen)

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    Personen aus Metall verarbeitenden Berufen, wie zB. Stahlbau, Rohrleitungsbau, Anlagenbau, Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker, Maschinenbautechniker, …
    • Verfahrensspezifische Fertigkeiten
    • Arbeitssicherheit
    • Werkstoffe – Herstellung – Bezeichnung
    • Schweißnahtvorbereitung und Schweißnahtdarstellung
    • Prüfung von SchweißerInnen
    • Funktionskenntnis bezogen auf die Schweißeinrichtung
    • Fachkunde über die Technologie beim Schweißen
    • Überblick über die Schweißverfahren
    • Schweißnahtunregelmäßigkeiten, Schweißnahtprüfverfahren
    • Schweißeigenspannung & Verzug
    Für die Ausführung von tragenden Betonstahlstab-Schweißverbindungen muss der Schweißer als Basis über eine Kehlnahtschweißerprüfung nach ISO 9606-1 oder Gleichwertigem verfügen.
    Eine Prüfung einer/es Schweißerin oder Schweißers, die/der zum Schweißen von Betonstählen qualifiziert ist, bleibt zwei Jahre im Geltungsbereich der Prüfung gültig. Danach muss der/die SchweißerIn erneut geprüft werden oder die Prüfung kann verlängert werden.
  • Coach

    • Zielgruppen

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Verlängerung

    InteressentInnen aus sozialen, pädagogischen und psychologischen Berufen, Wirtschafts- und Gesundheitsberufen, TrainerInnen und BeraterInnen, PersonalentwicklerInnen, ErwachsenenbildnerInnen, Personen in Management- und Leitungsfunktionen in Profit- und Non-Profit-Unternehmen.

    • Mindestalter von 27 Jahren und
    • 4 Jahre Berufspraxis, und
    • 50 Stunden externe Persönlichkeits- und Selbsterfahrung bei anerkannten PsychotherapeutInnen (gelistet als eingetragene PsychotherapeutInnen seitens des Bundesministeriums), klinischen PsychologInnen bzw. bei Lebens- und SozialberaterInnen, und
    • erfolgreicher Abschluss eines Universitätsstudiums bzw. einer vergleichbaren Ausbildung (Fachhochschulstudium, Bakkalaureat, Master-Studien – insbesondere aus dem Bereichen Psychologie, Pädagogik, Philosophie, Rechtswissenschaften, Medizin und Wirtschaftswissenschaften), oder
    • Personen die in den Bereichen Management, Unternehmensführung, Beratung/ Training oder Lehre nachweislich mindestens 7 Jahre berufstätig sind und sich durch entsprechende Zusatzausbildungen im Ausmaß von mind. 150 Stunden weiter qualifiziert haben (Führungskräfteausbildung, Unternehmensberatung, Organisationsentwicklung, Ausbildung zum Lebens- und Sozialberater, Trainerausbildung, Mediationsausbildung, Psychotherapieausbildung etc.

     

    • Grundlagen, Rahmen und Setting schaffen
    • Persönliche, berufliche und methodische Passung prüfen
    • Beratungsbeziehungen gemeinsam aktiv und produktiv gestalten
    • Prozesse strukturiert und zieldienlich führen
    • Effektiv und wirkungsvoll kommunizieren
    • Lernen und Entwicklung fördern
    • Ergebnisorientiert arbeiten
    • Reflexion unterstützen
    • Integration fördern
    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer beträgt drei Jahre. Zur Verlängerung (Überwachung) innerhalb der Gültigkeitsdauer muss eine spezifische Fortbildung bzw. die Supervision der beruflichen Praxis als Coach, im Ausmaß von 30 UE nachgewiesen werden.

    Ist das Zertifikat abgelaufen (mehr als 6 Monate) muss erneut der Zertifizierungsprozess durchlaufen werden (Abschlussarbeit, Prüfung).
  • Datenschutzbeauftragte(r)

    • Zielgruppen

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Verlängerung

    Die Zielgruppe dieses Zertifizierungsprogramms umfasst insbesondere:
    • Datenschutzverantwortliche in Unternehmen
    • Datenschutz-DienstleisterInnen
    • Führungskräfte / Geschäftsführungen
    • MitarbeiterInnen aus den Organisationsbereichen Marketing und Recht
    • MitarbeiterInnen aus IT Bereichen
    • MitarbeiterInnen von Betriebsratskörperschaften

    Des Weiteren:

    • Bildungsorganisationen die Datenschutzbeauftragte ausbilden
    • Organisationen die Datenschutzbeauftragte beschäftigen
    • Personen die innerbetrieblich für das Thema Datenschutz verantwortlich sind
    • Datenschutzbehörde und Gesellschaft im weitesten Sinne

    Level

    Erforderliche Qualifikationsnachweise

    BASIC

    ·           Abgeschlossene Berufsausbildung oder Matura (AHS), oder Berufserfahrung im Umfang von 4 Jahren auf Basis einer Beschäftigung von mind. 20 Wochenstunden

    ADVANCED

    ·           Abgeschlossene Berufsausbildung oder Matura (AHS) und mindestens 2 Jahre Berufserfahrung auf Basis einer Beschäftigung von mind. 20 Wochenstunden

    oder

    ·           Berufserfahrung im Umfang von 4 Jahren auf Basis einer Beschäftigung von mind. 20 Wochenstunden

    ·           Ausbildung Level Basic

    PROFESSIONAL

    ·           Abgeschlossene Berufsausbildung oder Matura (AHS) und mindestens 4 Jahre Berufserfahrung auf Basis einer Beschäftigung von mind. 20 Wochenstunden

    oder

    ·           Berufserfahrung im Umfang von 4 Jahren auf Basis einer Beschäftigung von mind. 20 Wochenstunden

    ·           Ausbildung Level Basis und Advanced

    Datenschutz Basic

    Kenntnisse

    Fertigkeiten

    Rechtliche Grundlagen über DSG 2018 und EU-DSGVO

    Interpretation der rechtlichen Grundlagen des DSG 2018 und der EU-DSGVO

    Rechte und Pflichten eines/einer Datenschutzbeauftragten

    Ableitung von Handlungsfeldern im Bereich des Datenschutzes

    Rolle eines/einer Datenschutzbeauftragten

    Erstellung eines Stellenprofils für einen/eine Datenschutzbeauftragte/n

    Dokumentationspflicht

    Erstellung von Dokumenten für einen/eine Datenschutzbeauftragte/n

    Betroffenenrechte

    Handhabung der Betroffenenrechte


    Datenschutz Advanced

    Kenntnisse

    Fertigkeiten

    Vertiefende Kenntnisse in das DSG 2018

    Bewertung von möglichen Risiken und deren Folgeauswirkungen

    Rolle eines/einer Datenschutzbeauftragten im eigenen Unternehmen

    Wahrnehmung der Rolle eines/einer Datenschutzbeauftragten

    Rolle eines/einer Datenschutzbeauftragten in einem „fremden“ Unternehmen (Beratung im Bereich des Datenschutzes)

    Analyse und Identifikation von Datenanwendungen in einem Unternehmen

    Formen von Datenanwendungen

    Analyse und Beschreibung der Ist-Situation im Bereich des Datenschutzes für ein Unternehmen (intern oder extern)

    Arten des (internationalen) Datentransfers

     



    Datenschutz Professional

    Kenntnisse

    Fertigkeiten

    Formen der Dienstleitungsvereinbarungen

    Überarbeitung möglicher vorhandener Dienstleistungsvereinbarungen

    Erstellung neuer Dienstleistungsvereinbarungen

    Vertiefung in das DSG 2018

    Wahrnehmung einer Expertenrolle im Bereich Datenschutz in oder für ein Unternehmen

    IT Sicherheit und Datenschutz

    Differenzierung und Abgrenzung zwischen IT Sicherheit und Datenschutz

    Umgang mit data-breach

    Funktionen eines Datenschutzaudits

    Vorbereitung und Durchführung von Datenschutzaudits

    „good practice“ Beispiel für Datenschutzstrategien

    Ableitung von Datenschutzstrategien für das eigene oder fremde Unternehmen

    Funktionen eines Datenschutzmanagementsystems

    Aufbau und Planung eines Datenschutzmanagementsystems

    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer beträgt drei Jahre. Zur Verlängerung (Überwachung) innerhalb der Gültigkeitsdauer müssen
    • eine Fortbildung im Bereich des Datenschutzes von zumindest 8 Unterrichtseinheiten, und
    • die berufliche Praxis im Bereich des Datenschutzes in einem Ausmaß von einem Jahr nachgewiesen werden.
    Ist das Zertifikat abgelaufen (mehr als 6 Monate) muss mit einem / einer zugelassenen PrüferIn ein Fachgespräch geführt werden im Zuge dessen sich die PrüferInnen von der aufrechten Kompetenz überzeugen und diese gegebenenfalls bestätigen.
  • DTP-Fachkraft

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    Die Zielgruppe umfasst Personen, die Aufgaben des Grafik-Designs, des Desktop-Publishings oder des Webdesigns ausüben und übernehmen.
    • Typografische Richtlinien kennen und produktbezogen einsetzen können.
    • Technische Abläufe der Hauptdruckverfahren kennen.
    • Printdaten produktionskonform aufbereiten können.
    • Grundlagen der Kreativentwicklung und Layoutherstellung beherrschen.
    • Digitale Bildbearbeitung professionell beherrschen.
    • Grafik- und Layout-Software professionell beherrschen.
    • PDF-Workflow kennen und praxisgerecht einsetzen.
    • Absolvierung der entsprechenden Ausbildung od. Nachweis einer gleichwertigen Qualifizierung
    • Erstellung einer Praxisarbeit
    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer beträgt drei Jahre. Zur Verlängerung (Überwachung) innerhalb der Gültigkeitsdauer muss eine Fortbildung von zumindest einem Tag und die berufliche Praxis in den zertifizierten Kompetenzen (Grafik-Designerin, DTP-Fachkraft, Webdesignerin, Social Media) in einem Ausmaß von 1 1/2 Jahren nachgewiesen werden. Durch den durchgängigen Nachweis der praktischen Berufserfahrung (3 Jahre) muss keine Fortbildung nachgewiesen werden.

    Ist das Zertifikat abgelaufen (mehr als 6 Monate) muss erneut der Zertifizierungsprozess durchlaufen werden (Praxisarbeit, Prüfung, Verständnisfragen, jedoch kein Multiple-Choice-Test).
  • Fachtrainer(in)

    • Zielgruppen

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Verlängerung

    Die Zielgruppe dieses Zertifizierungsprogramms umfasst konkret FachtrainerInnen in Fachtrainings insbesondere in Gruppensettings, wie folgt:
    • TrainerInnen, ReferentInnen, Vortragende der (beruflichen) Bildung mit abgeschlossener Berufsausbildung
    • Personen, die Produktschulungen für KundInnen durchführen und
    • Personen, die interne Schulungen für MitarbeiterInnen durchführen

    • die AMS Landesorganisationen als „Sponsor“ für Fortbildungen
    • Bildungsorganisationen die FachtrainerInnen beschäftigen / ausbilden
    • TeilnehmerInnen die Lerndienstleistungen absolvieren in denen FachtrainerInnen eingesetzt sind
    • Unternehmen die FachtrainerInnen für „interne Schulungen“ beschäftigen
    • abgeschlossene Berufsausbildung oder gleichwertig anerkannte Ausbildungen oder Matura oder höherwertige Ausbildungen oder eine einer Lehrabschlussprüfung gleichwertige Berufserfahrung im Umfang von 4 Jahren auf Basis einer Beschäftigung von mind. 20 Wochenstunden
    • berufliche Praxis im Ausmaß von mindestens 2 Jahren auf Basis einer Beschäftigung von mind. 20 Wochenstunden.
    • praktische Erfahrung als TrainerIn im Ausmaß von mindestens 8 Schulungstagen bzw. 64 UE, im Gruppensetting (ab 3 TeilnehmerInnen)
      Kenntnisse
      Fertigkeiten
    Über die prägnante Aufbereitung und Vermittlung von Inhalten

    Fachwissen prägnant und zielgruppengerecht aufbereiten können; Unterrichtssequenzen zur Fachwissensvermittlung mit hohem Lerneffekt planen und gestalten können.

    Über Kurs- und Seminargestaltung

    Wirkungsvoll Kurse und Seminare vorbereiten und durchführen können; Visualisierungen optimal einsetzen können; mit Störungen umgehen können.

    Persönliche Stärken und Methodenvielfalt

    Komplexe Gruppenprozess steuern können; Anwendung unterschiedlichster Methoden; Wirkungsweise und Zielerreichung reflektieren

    Präsentationstraining und Medieneinsatz

    Präsentationen, als Methode zur Wissensvermittlung, richtig vorbereiten und durchführen können; Medien für den Unterricht gezielt auswählen und richtig einsetzen können.

    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer beträgt drei Jahre. Zur Verlängerung (Überwachung) innerhalb der Gültigkeitsdauer müssen eine Fortbildung im Trainingsbereich von zumindest 16 Unterrichtseinheiten und die berufliche Praxis als FachtrainerIn in einem Ausmaß von 120 Unterrichtseinheiten nachgewiesen werden.

    Ist das Zertifikat abgelaufen (mehr als 6 Monate) muss erneut der Zertifizierungsprozess durchlaufen werden (Praxisarbeit, Prüfung (Live Sequenz und Verständnisfragen) jedoch kein Multiple Choice Test).
  • Fachspezialist(in) für Wasserstoffanwendungen

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    Die Zielgruppe der Qualifizierungsmaßnahme umfasst Frauen und Männer aller Altersgruppen, sofern sie die notwendigen technischen und naturwissenschaftlichen Vorkenntnisse aufweisen und/oder über entsprechende berufliche Praxis verfügen und sich im Unternehmen mit Wasserstofftechnologien beschäftigen möchten/müssen.

    Ebenso Organisationen, wie zB.:
    ·           Klein-, Mittel- und Großunternehmen mit Bezug zu Wasserstofftechnologien
    ·           Dienstleister im Bereich Service und Instandhaltung
    ·           Technische Universitäten, Fachhochschulen, HTLs
    ·           Beratungsunternehmen im Bereich Werkstofftechnik
    ·           Technische Büros / Zivilingenieure
    ·           Akkreditierte Prüfstellen
    ·           Interessensvertreter (WKO, ASMET, Fachverbände, u.a.)
    ·           Fachexperten von Zertifizierungsstellen
    Kenntnisse

    Fertigkeiten

    Über Geschichtliche Hintergründe, sowie Treiber und Hemmnisse für die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger und Rohstoff in der Industrie

    Über die Anwendungsmöglichkeiten von Wasserstoff und damit verbundenen Technologien in ausgewählten Mobilitäts- und Industriebereichen

    Über Einbindung von Wasserstoff in vorhandene Energiesysteme

    Verständnis der Entwicklung von Wasserstoff und damit verbundenen Technologien im Mobilitäts-, Industrie- sowie Energiesektor

    Fertigkeiten für eine berufliche Vertiefung in das Thema Wasserstoff

    Über thermodynamische und elektrochemische Grundlagen im Zusammenhang mit Elektrolyse- und Brennstoffzellensystemen, sowie mit Speichertechnologien

    Über Arten und Funktionsweisen der Elektrolyse und von Brennstoffzellen

    Über Arten und Anwendungen von Wasserstoffspeichertechnologien

    Über alternative Verfahren zur Wasserstoffherstellung und Anwendung im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien

    Über technische Grundlagen der PtG- und PtX-Technologien und deren Anwendungsbereiche

    Applikation der technologischen Grundlagen im Arbeitsumfeld:

    ·       Applikation der erlernten Kenntnisse bei der Auswahl von Elektrolysesystemen

    ·       Applikation der erlernten Kenntnisse bei der Auswahl von Brennstoffzellensystemen

    ·       Applikation der erlernten Kenntnisse bei der Auswahl von Speichertechnologien

    Über die Entwicklungen, Anwendungen, und Potentiale von Wasserstoff für mobile Anwendungen und damit verbundene Herausforderungen

    Über die Entwicklungen, Anwendungen, und Potentiale von Wasserstoff in der Eisen- und Stahlmetallurgie und die damit verbundenen Herausforderungen

    Über die Entwicklungen, Anwendungen, und Potentiale von Wasserstoff in der Nichteisenmetallurgie und die damit verbundenen Herausforderungen

    Über die Wasserstoffproblematik in der Schweißtechnik und die damit verbundenen Auswirkungen

    Kombination und Applikation der technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Kenntnisse beim Einsatz von Wasserstoff und Wasserstofftechnologien im Mobilitäts-, Industrie- sowie Energiesektor:

    ·       Verständnis über die technischen und wirtschaftlichen Anforderungen

    ·       Applikation der erlernten Kenntnisse zum Verständnis der technologischen Herausforderungen und Limitierungen

    Über normative Grundlagen im Handlungsfeld Wasserstoff

    Applikation der normativen Grundlagen im Arbeitsumfeld:

    ·       Interpretation rechtlicher Situationen mit Bezug zu Wasserstoff und Wasserstofftechnologien



    Kompetenz gemäß Europäischer Qualifikationsrahmen

    Obig dargestellte Kenntnisse und Fertigkeiten wurden nach einer Selbsteinschätzung der Steuerungsgruppe einem Niveau des Europäischen Qualifikationsrahmens zugeordnet. Dieser Zuordnung liegt keinerlei Anerkennung seitens des nationalen Qualifikationsregisters zu Grunde, soll jedoch über die Ausprägung der am Zertifikat bestätigten Kenntnisse, Fertigkeiten und der daraus resultierenden Kompetenz informieren.

    Zugeordnetes Nivau gemäß EQF - Deskriptoren[1]

    Niveau 5

    Kenntnisse

    Fertigkeiten

    Kompetenz

    Umfassendes, spezialisiertes Theorie- und Faktenwissen in einem Arbeits- oder Lernbereich sowie Bewusstsein für die Grenzen dieser Kenntnisse

    Umfassende kognitive und praktische Fertigkeiten die erforderlich sind, um kreative Lösungen für abstrakte Probleme zu erarbeiten

    Leiten und Beaufsichtigen in Arbeitsoder Lernkontexten, in denen nicht vorhersehbare Änderungen auftreten;

    Überprüfung und Entwicklung der eigenen Leistung und der Leistung anderer Personen

           
    Tabelle der Deskriptoren der Niveaus des EQF;
      https://ec.europa.eu/ploteus/sites/eac-eqf/files/leaflet_de.pdf (20.01.2017)
    Qualifikationsnachweise Allgemein:
    ·           Meister oder HTL-Abschluss und mindestens 2 Jahre technische berufliche Praxis im Mindestausmaß von 20 Wochenstunden ODER
    ·           Absolventen eines ingenieurwissenschaftlichen Bachelor-, Master- oder Diplomstudiums ODER
    ·           gleichzuhaltende Qualifikation
    Die Verifizierung der Praxisnachweise erfolgt durch die Zertifizierungsstelle.
    Der Nachweis einer gleichwertigen Qualifizierung kann nur im Zuge der Gleichwertigkeitsprüfung durch die Steuerungsgruppe erfolgen.
    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer beträgt fünf Jahre. Zur Verlängerung (Überwachung) innerhalb der Gültigkeitsdauer muss eine facheinschlägige Fortbildung von zumindest einem Tag (8 UE) und eine technische berufliche Praxis in einem Ausmaß von 2 Jahren, vollzeitäquivalent, nachgewiesen werden.

    Ist das Zertifikat abgelaufen (mehr als 6 Monate) muss erneut der Zertifizierungsprozess durchlaufen werden (Praxisarbeit mit Präsentation und Fachgespräch, jedoch kein Multiple Choice Test).
  • Grafik-DesignerIn

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    Die Zielgruppe umfasst Personen, die Aufgaben des Grafik-Designs, des Desktop-Publishings oder des Webdesigns ausüben und übernehmen.
    • Grundlagen der Kommunikation und des Kommunikationsdesigns kennen und einsetzen können.
    • Typografische Richtlinien kennen und produktbezogen einsetzen können.
    • Projektmanagement in Theorie und Praxis beherrschen.
    • Die Abläufe der Konzeption und Kreativentwicklung bis zum präsentationsfähigen Layout kennen und umsetzen können.
    • Zielgruppenorientiertes Design entwickeln können.
    • Werbungsrelevante Teilbereiche des Marketing kennen und anwenden können.
    • Wesentliche Design-Kompetenzen beherrschen: Ideenfindung/Kreativität, Grafik, Illustration, Werbetext, Fotografie
    • Professionelle Desktop-Software bedienen.
    • Rechtlich relevante Gesetzesvorschriften kennen und einhalten.
    • Das technische Umfeld und die print-relevanten Zusammenhänge (PrePrint, Print, PostPrint) kennen und anwenden.
    • Kenntnisse der Präsentationstechnik kennen und praktisch anwenden.
    • Absolvierung der entsprechenden Ausbildung od. Nachweis einer gleichwertigen Qualifizierung
    • Erstellung einer Praxisarbeit
    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer beträgt drei Jahre. Zur Verlängerung (Überwachung) innerhalb der Gültigkeitsdauer muss eine Fortbildung von zumindest einem Tag und die berufliche Praxis in den zertifizierten Kompetenzen (Grafik-Designerin, DTP-Fachkraft, Webdesignerin, Social Media) in einem Ausmaß von 1 1/2 Jahren nachgewiesen werden. Durch den durchgängigen Nachweis der praktischen Berufserfahrung (3 Jahre) muss keine Fortbildung nachgewiesen werden.

    Ist das Zertifikat abgelaufen (mehr als 6 Monate) muss erneut der Zertifizierungsprozess durchlaufen werden (Praxisarbeit, Prüfung, Verständnisfragen, jedoch kein Multiple-Choice-Test).
  • Innovation Facilitator

    • Verlängerung

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer beträgt vier Jahre.

    Zur Verlängerung (Überwachung) innerhalb der Gültigkeitsdauer müssen eine Fortbildung von zumindest 16 Unterrichtseinheiten und die berufliche Praxis als Innovation Facilitator, Innovations- oder StrategiemanagerIn in einem Ausmaß von 2 Jahren nachgewiesen werden. Für diese Praxis ist nicht die Bezeichnung der Position, sondern die faktisch ausgeübte Tätigkeit maßgeblich: Sollten diese Positionen im Unternehmen nicht in dieser Form existieren, kann der Praxisnachweis über die Beteiligung an mindestens 2 Projekten mit Innovationscharakter (Neuentwicklung eines Produkts, einer Dienstleistung oder eines internen Prozesses) innerhalb von drei Jahren erfolgen. Die Projekte müssen mittels Instrumenten des Projektmanagements (Projektteam, Projektplan, Meilensteine etc.) abgewickelt worden sein und eine Laufzeit von mindestens 3 Monaten umfasst haben.

    Ist das Zertifikat abgelaufen (mehr als 6 Monate) muss erneut der Zertifizierungsprozess durchlaufen werden (Praxisarbeit, Prüfung/Verständnisfragen) jedoch kein Multiple Choice Test.
    · eine 2 jährige allgemeine berufliche Praxis im Ausmaß einer Beschäftigung auf Vollzeitbasis
    UND
    · abgeschlossene technische oder wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung, z.B. HTL, FH oder Universität
    ODER
    · eine 5 jährige einschlägige berufliche Praxis im wirtschaftlichen oder technischen Bereich im Ausmaß einer Beschäftigung auf Vollzeitbasis.
    • Bildungsorganisationen die Innovation Facilitators ausbilden/schulen
    • TeilnehmerInnen die die Zertifizierung zum Innovation Facilitator absolvieren
    • Unternehmen, die eine systematische Lenkung und Optimierung von Geschäftsideen, Produkten/Dienstleistungen und Prozessen durch Innovationsmanagement implementieren wollen
    • Organisationen und Institutionen, die Unternehmen bei der Lenkung und Optimierung von Geschäftsideen, Produkten/Dienstleistungen und Prozessen unterstützen oder die wirtschaftliche Entwicklung fördern wollen (z. B. Beratungsfirmen, Vereine, Unternehmensnetzwerke und-plattformen)
    • KundInnen, die innovative und auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Produkte und Dienstleistungen konsumieren wollen

    Kenntnisse

    Fertigkeiten

    Merkmale, Entstehung und Funktion von Innovation, Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmale innovativer Organisationskulturen

    Abstraktionsfähigkeit, Identifikation von internen Einflussfaktoren und Rahmenbedingungen, Identifikation von gesellschaftlichen Trends, Förderung der Selbstorganisation in Teams
    Methoden zur kundInnenzentrierten Ideengenerierung Anwendung und Anpassung dieser Methoden auf die Produkt-, Dienstleistungs- und Prozessentwicklung
    Methoden zur Validierung von Ideen

    An die Innovationsidee angepasste Entwicklung von Prototypen und Test an KundInnen
    Methoden zur Entwicklung von Geschäftsmodellen

    Auswahl von Vertriebskanälen, Planung von Einnahmen- und Kostenstrukturen, Erstellung eines Finanzplans
    Methoden des Projekt- und Change Managements

    Zeitliche Ablaufplanung und Einschätzung des Zeithorizonts für die Umsetzung der Idee, Erstellung eines Projektplans, Stakeholder Management, Projektmarketing, Durchführung von Projekten und Maßnahmen zur Erhöhung des Innovationspotentials des Unternehmens
  • Korrosionsexpert(in)

    • Zielgruppen

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Verlängerung

    a)    Facheinschlägig hoch qualifizierte Facharbeiter mit praktischer Erfahrung und umfassender Weiterbildung

    b)    Meister mit praktischer Erfahrung

    c)    HTL Ingenieure

    d)    Absolventen eines ingenieurwissenschaftlichen Bachelor-, Master- oder Diplomstudiums

    e)    Personen mit einer gleichzuhaltenden fachlichen Qualifikation

    ·         Ausbildung und berufliche Praxis
    ·         Absolvierung des Lehrgangs oder Nachweis einer gleichwertigen Qualifizierung
    ·         Erstellung einer Praxisarbeit

    ·         Die Bedeutung der Korrosion für das Unternehmen richtig einschätzen (Neukonstruktion, Betrieb und Schadensfälle)

    ·         Korrosionsvorgänge erkennen und beschreiben

    ·         Korrosionsvermeidungsmaßnahmen festlegen und umsetzen

    ·  selbständig und professionell F&E orientierte Kundenkontakte pflegen zu können (Beratung – mit Problemlösungskompetenz)

    ·  frühzeitig zukünftige technologische Herausforderungen, Erfordernisse (Bedarf) und Trends zu erkennen

    ·  F&E Strategien zu erarbeiten

    ·  die Potentiale von institutionellem oder betrieblichem Wissen und Forschungsergebnissen zu identifizieren, Technologien zu bewerten

    ·  neue Zielgruppen zu finden, Neukunden zu bewerten und zu kontaktieren

    ·  neue Technologien für wirtschaftliche nachhaltige und der Gesellschaft dienliche Anwendungen zugängig zu machen

    ·  Technologiefeldberichte und Unternehmensrecherchen zu erstellen

    ·  Veranstaltungen rund um Wissen und um F&E-Schwerpunkte zu organisieren/zu planen/zu gestalten

    ·  kooperative Innovationsprojekte zu managen (zu moderieren, zu präsentieren, zu koordinieren)

    ·  Kooperationsmodelle in Termsheets und Verträgen anzuwenden und zu überwachen (insbesondere in Bezug auf IPR (Schutzrechte, geistiges Eigentum, Patent, Urheberrecht)

    ·  regionale Entwicklungsstrategien zu berücksichtigen UND

    ·  Potenziale für Unternehmensgründungen zu identifizieren und zu analysieren

    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer beträgt drei Jahre.

    Zur Verlängerung (Überwachung) innerhalb der Gültigkeitsdauer muss eine facheinschlägige Fortbildung von zumindest einem Tag (8 UE) und die berufliche Praxis im Aufgabenbereich Korrosion in einem Ausmaß von 2 Jahren nachgewiesen werden.

    Ist das Zertifikat abgelaufen (mehr als 6 Monate), muss zusätzlich der Zertifizierungsprozess (Praxisarbeit mit Präsentation, jedoch keine schriftliche Prüfung) durchlaufen werden.


  • KulturmanagerIn

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    Die Zielgruppe umfasst Mitarbeiter/innen von Kulturorganisationen, von denen im Rahmen ihrer Organisation zunehmend wirtschaftliche und unternehmerische Kompetenzen gefordert werden, und die sich weiterqualifizieren möchten/müssen, deren Arbeitsplatz bedroht ist, die mit den Problemen atypischer Beschäftigungsverhältnisse konfrontiert sind und einen erhöhten Informationsbedarf haben und/oder die unternehmerisches Wissen in ihre Kulturorganisation einbringen möchten.
    • Die Ziele, Aufgaben und Instrumente des Kulturmanagements kennen, planen und ausüben und auf ihre Effizienz und Wirksamkeit überprüfen können.
    • Insbesondere ein Kulturprojekt planen, organisieren, vermarkten, die Finanzierung sichern und überzeugend präsentieren zu können.
    • Ausbildung und berufliche Praxis
    • Absolvierung der Weiterbildung „Kulturmanagement kompakt“ oder Nachweis einer gleichwertigen Qualifizierung
    • Positiv beurteilte Praxisarbeit/Kulturkonzept
    Gültigkeitsdauer von 3 Jahren

    Innerhalb der Gültigkeitsdauer muss eine fachlich einschlägige Fortbildung von zumindest 2 Tagen und die berufliche Praxis als KulturmangerIn in einem Ausmaß von 1 Jahr nachgewiesen werden.

    Rezertifizierung
    Ist das Zertifikat abgelaufen (mehr als 6 Monate) muss erneut der Zertifizierungsprozess durchlaufen werden (Praxisarbeit, Prüfung (Verständnisfragen), jedoch kein Multiple Choice Test).
  • KulturvermittlerIn

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    • Mitarbeiter/innen (auch ehrenamtlich Tätige) in Kulturorganisationen
    • Mitarbeiter/innen (auch ehrenamtlich Tätige) in Museen, Sammlungen und Ausstellungsbetrieben
    • Frei tätige Kulturvermittler/innen
    • Student/innen und Absolvent/innen pädagogischer Hochschulen
    • Interessierte Personen für den Bereich Kulturvermittlung
    • Grundlagen der Kulturvermittlung und Praxis
    • Sprache und Kommunikation
    • Methoden und Didaktik
    • Konfliktbewältigung in der Kunst- und Kulturvermittlung
    • Ausbildungund berufliche Praxis
    • Anwesenheitspflicht beimLehrgang
    • Nachweis einergleichwertigen Qualifizierung
    • PositivbeurteiltePraxisarbeit/Projektarbeit
    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestelltwerden. DieGültigkeitsdauer beträgt drei Jahre.
    Zur Verlängerung(Überwachung) innerhalb der Gültigkeitsdauer muss eine fachlich einschlägige Fortbildungvon zumindest zwei Tagen und die beruflichePraxis als Kulturvermittler/in in einem Zeitrahmen von einem Jahr nachgewiesen werden.
    Ist dasZertifikat abgelaufen (nach 3 Jahren und 6 Monaten) muss erneut der Zertifizierungsprozess durchlaufen werden (Praxisarbeit, Prüfung (Verständnisfragen) jedoch kein Multiple-Choice-Test).
  • KVP-Coach

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    Die Zielgruppe umfasst Personen, die in der Organisation entsprechend der Philosophie von KVP und Kaizen, Strukturen und Prozesse ständig verbessern sollen; d.h. Personen, die KVP einführen, KVP-Teams moderieren oder in KVP-Teams mitwirken. Diese sind konkret:

    • KVP-Verantwortliche,
    • Gruppenleiter und Schichtverantwortliche,
    • Prozessverantwortliche und
    • engagierte Mitarbeiter aus Produktion und Dienstleistungserbringung.
    • Moderieren von Arbeitsgruppen und präsentieren der Gruppenergebnisse sowie die eigenverantwortliche Weiterbetreuung von Verbesserungsprojekten (Teamleitung)
    • Einführung von KVP in Organisationen bzw. Mitwirkung in einem entsprechenden Einführungsteam
    • Konzeption eines Vorschlagswesens
    • die Organisation und Prozesse durch gezielten Werkzeug- und Methodeneinsatz kontinuierlich verbessern
    • Ausbildung und berufliche Praxis
    • Absolvierung der entsprechenden Ausbildung oder Nachweis einer gleichwertigen Qualifizierung
    • Erstellung einer Praxisarbeit
    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer der angeführten Zertifikate beträgt 3 Jahre.

    Zur Verlängerung (Überwachung) innerhalb der Gültigkeitsdauer muss 1 Tag Six Sigma oder 1 erfolgreiches Projekt KVP aus den Kompetenzinhalten nachgewiesen werden. Durch Nachweis (Bestätigung des Arbeitgebers) des vollzeitäquivalenten Einsatzes (30 bzw. 40 Wochenstunden) im Ausmaß von 1 Jahr innerhalb der Gültigkeit des Zertifikates in der spez. Qualifikation kann die Weiterbildung um einen Tag reduziert werden.

    Des Weiteren ist die Anerkennung von spezifischen Seminaren zum Thema möglich. Die Entscheidung trifft die Zertifizierungsstelle. (Geforderte Projekte müssen nachweislich umgesetzt und bestätigt sein.)

    Ist ein Zertifikat abgelaufen (mehr als 6 Monate), muss eine Rezertifizierungsprüfung absolviert werden.
  • Lehrlingscoach

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    Die Zielgruppe dieses Zertifizierungsprogramms umfasst LehrlingsausbilderInnen, die im operativen Bereich der Lehrlingsausbildung Führungsaufgaben und -verantwortung ausüben und übernehmen.
    • Personen, Gruppen und Teams unterstützen und befähigen
    • Jugendliche optimal und individuell fördern
    • Innerhalb dieser Kompetenzfelder Techniken und Instrumente anzuwenden
    • Ausbildungsplanung verstehen, mit gestalten undoptimal umsetzen
    • Ziele setzen und bei der Umsetzung unterstützen
    • Ausbildung und berufliche Praxis
    • Befähigung zum/zur Lehrlingsausbilder/in
    • Absolvierung der notwendigen Weiterbildung im beschriebenen Ausmaß an Unterrichtseinheiten (mindestens 75 % Anwesenheit erforderlich)
    • Erarbeitung eines Fallbeispiels aus der Praxis des Unternehmens/der Institution
    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. DieGültigkeitsdauer beträgt drei Jahre. ZurVerlängerung (Überwachung) innerhalb der Gültigkeitsdauer muss eine Fortbildung von zumindest einem Tag und die berufliche Praxis als LehrlingsausbilderIn in einem Ausmaß von 1 Jahr nach gewiesen werden.

    Anrechenbare Fortbildungen müssen den Themengebieten Gender Diversity, Recht, Führung oderTraininginadäquater Form entsprechen.

    Ist das Zertifikat abgelaufen (mehr als 6 Monate) muss der Zertifizierungsprozess erneut durchlaufen werden (Präsentation eines Fallbeispiels, Prüfung (Verständnisfragen), jedoch kein Multiple Choice Test).
  • Logistik AssistentIn

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    a) Logistik AssistentIn
    (operative Eben Stufe 3 EQR)

    • Personen der operativen Ebene mit/oder Leitungsfunktion
    • MitarbeiterInnen in Logistikbereiche
    • VorarbeiterInnen
    Logistik AssistentIn (operative Ebene):

    • Die Bedeutung der Logistik für das Unternehmen richtig einschätzen
    • Prozesse der Logistik erkennen und beschreiben
    • Ausgewählte Kennzahlen der Logistik im eigenen Aufgabenbereich ermitteln
    • Prozesse im Lagerhaus laut Vorgaben abwickeln
    • Aufgaben in der Transportabwicklung wahrnehmen
    • Ziele und Aufgaben des Beschaffungs- und Bestandsmanagements in der Organisation verstehen
    • Produktionsversorgung durchführen
    • Ausbildung und berufliche Praxis
    • Absolvierung des Lehrgangs od. Nachweis einer gleichwertigen Qualifizierung
    • Erstellung einer Praxisarbeit
    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer beträgt drei Jahre. Zur Verlängerung (Überwachung) innerhalb der Gültigkeitsdauer muss eine facheinschlägige Fortbildung von zumindest einem Tag und die berufliche Praxis im Bereich Logistik in einem Ausmaß von 12 Monaten - vollzeitäquivalent - nachgewiesen werden.

    Die erforderlichen Nachweise müssen innerhalb der 3jährigen Gültigkeit des Zertifikates erbracht werden. Sie haben bis 6 Monate nach Gültigkeit Zeit, Ihre Unterlagen einzureichen.

    Rezertifizierung
    Ist das Zertifikat abgelaufen (mehr als 6 Monate), muss erneut der Zertifizierungsprozess (Praxisarbeit und kommissionelle Prüfung, jedoch keine schriftliche Prüfung) durchlaufen werden.
  • Logistik-ExpertIn

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    b) Logistik ExpertIn/Beauftragte/r
    (Leitungsebene Stufe 4 EQR)

    • Logistik AssistentInnen, die sich weiterentwickeln wollen
    • Personen der funktionalen Ebene
    • Praktiker in Schlüsselpositionen
    • MeisterInnen oder VorarbeiterInnen
    • Prozessverantwortliche (Verantwortung für Teilfunktionen in der Logistik)
    Logistik ExpertIn/Beauftragte/r (Leitungsebene):
    • Logistikkonzepte und Lösungen erstellen,
    • Anwendung von Kenntnissen der Planungs- und Steuerungssysteme,
    • Erhebung und Analyse logistikrelevanter Daten,
    • Erfüllung von Aufgaben des Bestandsmanagements, des Lagerhaus- und Materialsmanagements sowie der Einkaufs- und Beschaffensabwicklung,
    • Anwendung von Planungstechniken der Logistik,
    • Erstellung von Prognosen, Kapazitäts- und Ressourcenplanungen,
    • Analysemethoden zur Optimierung von Logistikabläufen anwenden
    • Ausbildung und berufliche Praxis
    • Absolvierung des Lehrgangs od. Nachweis einer gleichwertigen Qualifizierung
    • Erstellung einer Praxisarbeit
    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer beträgt drei Jahre. Zur Verlängerung (Überwachung) innerhalb der Gültigkeitsdauer muss eine facheinschlägige Fortbildung von zumindest einem Tag und die berufliche Praxis im Bereich Logistik in einem Ausmaß von 12 Monaten - vollzeitäquivalent - nachgewiesen werden.

    Die erforderlichen Nachweise müssen innerhalb der 3jährigen Gültigkeit des Zertifikates erbracht werden. Sie haben bis 6 Monate nach Gültigkeit Zeit, Ihre Unterlagen einzureichen.

    Rezertifizierung
    Ist das Zertifikat abgelaufen (mehr als 6 Monate), muss erneut der Zertifizierungsprozess (Praxisarbeit und kommissionelle Prüfung, jedoch keine schriftliche Prüfung) durchlaufen werden.
  • Logistik-ManagerIn

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    c) Logistik ManagerIn
    (Führungsebene Stufe 5 – 6 EQR)

    • Logistik ExpertIn/Beauftragte/r
    • Personen der strategischen Ebene
    • Supply Chain Verantwortliche (Verantwortung für die gesamte Logistik)
    Logistik ManagerIn (Führungsebene)
    • fundiertes Managementwissen im Bereich Logistik und Supply Chain Management an-wenden.
    • Abläufe, Kernprozesse, Standards, Methoden und Tools, Modelle sowie Konzepte moder-ner Logistik und des Supply Chain Managements intern sowie übergreifend ganzheitlich betrachten und das erworbene interdisziplinäre Know-how in der Praxis effizient ein- und umsetzen.
    • Sachverhalte analysieren, Optimierungspotenzial lokalisieren, Alternativen unter Einbeziehung ganzheitlicher logistischer Strategien, Prozesse, Modelle und Standards erarbeiten, präsentieren und implementieren.
    • Veränderungen im Supply Chain Management sowie Netzwerkmanagement im Zeitablauf unter Berücksichtigung der Aspekte Personal und Führung, Finanzen und Controlling, Projekt- und Qualitätsmanagement sowie gesetzlicher Rahmenbedingungen erkennen, beschreiben und adäquat nutzen.
    • die Auswirkungen von Weiterentwicklungen neuer Managementsysteme wie zB interkulturellem, interdisziplinären Logistik- und Projektmanagement, Suistanable Balance, Scorecard und Ökobilanz erkennen und steuern.
    • Erstellung und Umsetzung praktischer Lösungsansätze für operative sowie koordinative bzw. neue, übergreifende Querschnittsaufgaben mithilfe theoretischen Know-hows
    • Ausbildung und berufliche Praxis
    • Absolvierung des Lehrgangs od. Nachweis einer gleichwertigen Qualifizierung
    • Erstellung einer Praxisarbeit
    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer beträgt drei Jahre. Zur Verlängerung (Überwachung) innerhalb der Gültigkeitsdauer muss eine facheinschlägige Fortbildung von zumindest einem Tag und die berufliche Praxis im Bereich Logistik in einem Ausmaß von 12 Monaten - vollzeitäquivalent - nachgewiesen werden.

    Die erforderlichen Nachweise müssen innerhalb der 3jährigen Gültigkeit des Zertifikates erbracht werden. Sie haben bis 6 Monate nach Gültigkeit Zeit, Ihre Unterlagen einzureichen.

    Rezertifizierung
    Ist das Zertifikat abgelaufen (mehr als 6 Monate), muss erneut der Zertifizierungsprozess (Praxisarbeit und kommissionelle Prüfung, jedoch keine schriftliche Prüfung) durchlaufen werden.
  • Löter(innen)

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Zielgruppen

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    • Verfahrensspezifische Fertigkeiten
    • Arbeitssicherheit
    • Werkstoffe – Herstellung – Bezeichnung
    • Lötnahtnahtvorbereitung
    • Prüfung von LöterInnen
    • Überblick über die Lötverfahren
    • Lötfehler
    Personen aus Metall verarbeitenden Berufen, wie zB. Kälteanlagentechniker, Sanitär- und Heizungsinstallateure, Spengler, KFZ-Mechaniker, Rohrleitungsbau, Anlagenbau, Maschinenbautechniker, …
    Es gibt keine speziellen Prüfungsvoraussetzungen.
    Die Zertifizierung bleibt bis zu 3 Jahren gültig, vorausgesetzt, der/die LöterIn ist regelmäßig mit Lötarbeiten im geltenden Prüfungsbereich beschäftigt. Eine Unterbrechung von max. 6 Monaten ist zulässig.
  • Operative Führungskraft

    • Zielgruppen

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Verlängerung

    Die Zielgruppe dieses Zertifizierungsprogramms umfasst Personen, die im operativen Bereich der Wertschöpfung Führungsaufgaben und -verantwortung ausüben und übernehmen. Dies sind beispielsweise VorarbeiterInnen, GruppenleiterInnen, TeamleiterInnen, SchichtführerInnen, MeisterInnen, FilialleiterInnen, aber auch Personen, die in Ihrer Verantwortung organisationsübergreifend tätig werden. (z.B. Nahtstellenverantwortliche, KVP-KoordinatorInnen, ProjektleiterInnen, Qualitätsverantwortliche u.ä.)

    In einem erweiterten Feld sind neben den potentiellen ZertifikatsinhaberInnen auch Organisationen der Zielgruppe zuzuordnen, die im Sinne der Definition von „signifikant betroffener Kreise“ einen Nutzen jeglicher Art aus dieser Zertifizierung erfahren können. Insbesondere sind dies:
    • Bildungsorganisationen die operative Führungskräfte ausbilden/schulen
    • TeilnehmerInnen die den Lehrgang operative Führungskraft absolvieren
    • Unternehmen welche operative Führungskräfte beschäftigen, rekrutieren, entwickeln und deren VertreterInnen
    • MitarbeiterInnen, die von kompetenten Führungskräften geführt werden
    • abgeschlossene Ausbildung (Lehrabschluss, BMS, BHS, Studium, o.ä.) und eine 2 jährige allgemeine berufliche Praxis im Ausmaß einer Beschäftigung auf Basis von mindestens 20 Wochenstunden
          ODER
    • eine 4-jährige allgemeine berufliche Beschäftigung im Ausmaß einer Beschäftigung auf Basis von mindestens 20 Wochenstunden
          UND
    • Nachweis der praktischen Erfahrung bzw. mit Führungsaufgaben betraut über einen Zeitraum von einem Jahr, innerhalb der letzten 10 Jahre.
      Die erforderliche Praxis muss vom Arbeit- oder Auftraggeber bestätigt werden bzw. aus anderen objektiven Nachweisen ersichtlich sein.
      Ebenso muss dieser Nachweis der Führungstätigkeiten spätestens 2 Jahre nach Prüfungsdatum erfolgen.
      Kenntnisse (Wissen)
      Fertigkeiten / Kompetenzen (Handeln)
    Über die Wirkung und Bedeutung der Rolle(n) als Führungskraft

    Reflexionsfähigkeit, Vorbildwirkung, situative Einnehmen entsprechender Rollen

    Über relevante Motivationstheorien

    Verknüpfung der Kenntnisse über Motivationstheorien mit dem Aufgabenbereich einer Führungskraft

    Über verschiedene Führungsstile

    Interpretation verschiedener Führungsstile und (situative) Auswahl und Anwendung von erforderlichen / angebrachten Führungsstilen

    Über diverse Führungswerkzeuge / Führungsinstrumente

    Interpretation diverser Führungsinstrumente und (situative) Auswahl und Anwendung von erforderlichen / angebrachten Führungsinstrumenten

    Über theoretische Grundlagen der Kommunikation inkl. Feedback

    Zielgerichtet und wertschätzend kommunizieren

    Über erforderliche Kompetenzfelder und Kompetenzen von Führungskräften und MitarbeiterInnen

    Einschätzen und Bewerten der Kompetenzen / Fertigkeiten von MitarbeiterInnen

    Über diverse Managementmodelle (Wissens-, Qualitäts-, Veränderungs-, Projekt-, Selbstmanagement..)

    Interpretation der Rolle / Bedeutung von Führungskräften in diversen Managementmodellen insbesondere im Hinblick auf die Unterstützung der strategischen Ausrichtung der Organisation

    Über die Wirkung und Bedeutung einer Unternehmenskultur

    Handeln entsprechend den Unternehmenswerten bzw. Führungsgrundsätzen

    Über gruppendynamische Prozesse und Teamentwicklung

    Leiten und befähigen von Teams

    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer beträgt 5 Jahre. Zur Verlängerung (Überwachung) innerhalb der Gültigkeitsdauer müssen Fortbildung von zumindest 32 Unterrichtseinheiten in den für Führungskräften relevanten Kompetenzfeldern und die berufliche Praxis als Führungskraft in einem Ausmaß von 2 Jahren nachgewiesen werden.

    Ist das Zertifikat abgelaufen muss erneut der Zertifizierungsprozess durchlaufen werden. Als Prüfungsbestandteil ist der Multiple Choice Test anzuwenden.
  • PersonenschützerIn

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    • Personenschützer
    • Trainer und Ausbilder von Personenschützern, Fachreferenten
    • Arbeit- oder Auftraggeber von Personenschützern
    • Personen, die mit sicherheitsrelevanten Fragen betraut sind
    • Aufbereitung von Fachwissen für den praktischen Einsatz
    • Planung von Einsätzen
    • Operative Durchführung von Einsätzen
    • Arbeiten im Team
    • Kommunikationsfähigkeit in fachbezogenem Englisch
    • Gesetzeskonformes Verhalten auch in Ausnahmesituationen
    • Taktisch richtiger Gebrauch von Einsatzmitteln und Waffen
    • Beherrschen der erforderlichen Abwehr- und Angriffstechniken
    • Beachtung der Prinzipien der Eigensicherung
    • Reflexionsfähigkeit
    • Treffen von Entscheidungen in extremen Stresssituationen
    • Frühzeitige Erkennung von sprengstoffverdächtigen Gegenständen und Setzen geeigneter Gegenmaßnahmen
    • Setzen von geeigneten Erste Hilfe Maßnahmen
    • Einweisung der Schutzperson (Sicherstellen des Informationstransfers)
    • Kompetenz im Umgang mit Menschen in lebensbedrohenden Situationen
    • Einleitung erforderlicher Notfallmaßnahmen
    • Sicherstellung der Aktualität der eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Vergleich zu internationalen Standards
    • Mindestgröße Männer 168cm, Mindestgröße Frauen 158cm
    • Grundkenntnisse Englisch
    • Führerschein Gruppe "B"
    • Einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis
    • Ärztliches Attest
    • Erste Hilfe Grundkurs (16EH) Bestätigung nicht älter als 5 Jahre

    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer beträgt 3 Jahre ab bestandener Prüfung. Die Verlängerung bedarf einer Antragstellung mittels Formular seitens des Kompetenzträgers.

    Zur Verlängerung innerhalb der Gültigkeitsdauer muss ein Wissensnachweis erbracht werden. Dieser kann entweder in Form einer Rezertifizierungsfortbildung von zumindest 8 Stunden bei einer Ausbildungsstelle, absolviert werden, oder in Form einer schriftlichen Ausarbeitung einer Rezertifizierungshausarbeit anhand von der zuständigen Ausbildungsstelle vorgegebenen Parametern erfolgen. Die Rezertifizierungsfortbildung ist von einer Ausbildungsstelle durchzuführen und die Rezertifizierungshausarbeit von einer Ausbildungsstelle vorzugeben. Hierzu sind Referenten gemäß Punkt 8.1 „Qualifikation der Referenten“ dieses Zertifizierungsprogramms zur Durchführung der Rezertifizierungsmaßnahme berechtigt.

    Alternativ kann der Wissensnachweis auch über eine Bescheinigung der beruflichen Verwendung für die Dauer von mindestens 6 Monaten im Sicherheitsgewerbe im jeweiligen Gültigkeitszeitraum des Zertifikates erbracht werden.

    Nachweise zur Verlängerung des Zertifikates können bis spätestens sechs Monate nach Ablauf von diesem nachgereicht werden, jedoch müssen die erforderlichen Leistungen innerhalb der Zertifikatslaufzeit erbracht worden sein. Nachreichungen die nach Ablauf dieser sechs Monate bei der Zertifizierungsstelle einlangen sind unbeachtlich und das Zertifikat gilt als abgelaufen. Eine Verrechnung seitens der Zertifizierungsstelle ist in diesem Fall zulässig. Ist das Zertifikat abgelaufen, muss erneut der Zertifizierungsprozess durchlaufen werden. Für Karenzierungen bestehen keine Ausnahmen. Die Kosten des Verlängerungszertifikates sind im Rahmen der ordentlichen Verlängerung bzw. Rezertifizierungsprüfung ident mit denen des Erst-/Stammzertifikates.

  • Primärrohstoffexperte/(in)

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    a)  Facheinschlägig hoch qualifizierte Facharbeiter mit praktischer Erfahrung und umfassender Weiterbildung
    b)  Meister mit praktischer Erfahrung
    c)  HTL Ingenieure
    d)  Absolventen eines ingenieurwissenschaftlichen Bachelor-, Master- oder Diplomstudiums
    e)  Personen mit einer gleichzuhaltenden fachlichen Qualifikation
    f)   Personen mit einer Qualifikation aus den Bereichen Wirtschafts- und/oder Rechtswissenschaften

    • Potentiale einer Lagerstätte mineralischer Rohstoffe erkennen und beschreiben
    • Aufschluss, Abbau und Nachnutzung über den Bergbaulebenszyklus hinweg planen
    • angepasste Abbau- und Aufbereitungsverfahren auswählen und in der Praxis einführen
    ·       Ausbildung und berufliche Praxis
    ·       Absolvierung des Lehrgangs oder Nachweis einer gleichwertigen Qualifizierung
    ·       Erstellung einer Praxisarbeit


    Die Gültigkeitsdauer des Zertifikats beträgt drei Jahre.

    Zur Verlängerung (Überwachung) innerhalb der Gültigkeitsdauer muss eine facheinschlägige Fortbildung von zumindest einem Tag (8 UE) und die berufliche Praxis im Aufgabenbereich Primärrohstoffe in einem Ausmaß von 2 Jahren nachgewiesen werden. Die Teilnahme an wissenschaftlichen Tagungen (innerhalb der Kompetenzfelder des Zertifizierungsprogrammes) wird als gleichwertig zur geforderten facheinschlägigen Fortbildung definiert.

    Ist das Zertifikat abgelaufen (mehr als 6 Monate), muss zusätzlich der Zertifizierungsprozess (Praxisarbeit mit Präsentation, jedoch keine schriftliche Prüfung) durchlaufen werden. Die Kriterien zur Rezertifizierung sind allenfalls innerhalb der Gültigkeitsfrist des Zertifikates zu erfüllen.


     

  • ProjektmanagerIn

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    Die Zielgruppe umfasst Personen, die Projektmanagementaufgaben und Projektmanagementverantwortung ausüben und übernehmen, wie z.B.

    • ProjektleiterInnen
    • Führungskräfte
    • AbteilungsleiterInnen
    • QualitätsmanagerInnen
    • EDV-LeiterInnen
    • Produkt- und Dienstleistungsentwickler
    • u.a.
    • die Projektmanagement-Grundlagen kennen und über die Anwendbarkeit von Projektmanagement-
    • Methoden entscheiden können,
    • die Erfolgsfaktoren von Projekten kennen und den Verlauf von Projekten beeinflussen können,
    • ein Projekteam leiten, richtig einsetzen und motivieren können,
    • die Instrumente (Schritte) des PM richtig anwenden können,
    • die notwendige Kommunikationsarbeit im Projekt gestalten und Besprechungen moderieren können,
    • mit Konflikten umgehen können und
    • Inhalte richtig präsentieren können
    • Ausbildung und berufliche Praxis
    • Absolvierung des Projektmanagement-Lehrganges oder Nachweis einer gleichwertigen Qualifizierung
    • Positiv beurteilte Praxisarbeit
    Gültigkeitsdauer von 3 Jahren

    Zur Verlängerung innerhalb der Gültigkeitsdauer muss eine Fortbildung von zumindest 1 Tag (8 UE) und die berufliche Praxis als Projektmanager/in (zumindest in einem Projekt) nachgewiesen werden.

    Rezertifizierung
    Ist das Zertifikat abgelaufen (mehr als 6 Monate) muss erneut der Zertifizierungsprozess durchlaufen werden (Praxisarbeit, Prüfung (Verständnisfragen), jedoch kein Multiple Choice Test).
  • ProzessmanagerIn berufliche Rehabilation

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    Personen, die bereits haupt- oder nebenberuflich im Rahmen der beruflichen Rehabilitation tätig sind oder sein werden und ihre beruflichen Kompetenzen erweitern wollen.
    • Reha Wissen
    • Werkzeuge und Methoden
    • Reha Praxis
    • Spezialisierung Casemanagement
    • Spezialisierung Berufsdiagnostik
    • Spezialisierung Unterrichtpädagogik
    • Berufskunde, Arbeitsplatzanalyse und Outplacement
    • Zertifizierungslehrgangs zur REHA-Fachkraft oder Nachweis einer gleichwertigen Qualifizierung
    • die positive Beurteilung aller Teilprüfungen
    • Erstellung einer Praxisarbeit
    Gültigkeitsdauer von 3 Jahren

    Es müssen 20 UE Weiterbildung, im Rahmen der bestätigten Inhalte des Zertifikates, nachgewiesen und eine vom/von der ArbeitgeberIn ausgestellte Bestätigung über beruflichen Einsatz der KompetenzträgerIn dem Ansuchen beigelegt werden.

    Rezertifizierung
    Ist das Zertifikat abgelaufen (mehr als 6 Monate) muss erneut der Zertifizierungsprozess (Praxisarbeit und Präsentation, jedoch kein Multiple Choice Test) durchlaufen werden.
  • Qualitätscoach

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    Die Zielgruppe umfasst Personen, die in der Organisation Prozesse eines Managementsystems aufrechterhalten und verbessern sollen wie beispielsweise:

    • Abteilungs- u. Bereichsverantwortliche,
    • Mitarbeiter im Qualitäts- und Umweltmanagement,
    • Meister oder Vorarbeiter und
    • Prozessverantwortliche.
    • Personen welche die QM Dokumentation unterstützen
    • Prozesse nach internationalen Standards erheben, dokumentieren und anwenden
    • ISO 9001 für das Unternehmen anwenden und adaptieren
    • Umstellung bzw. Anpassung eines bestehenden Systems auf eine aktuelle Norm
    • Überzeugungsarbeit im Unternehmen leisten
    • interne Audits planen und durchführen
    • Ausbildung und berufliche Praxis
    • Absolvierung der entsprechenden Ausbildung oder Nachweis einer gleichwertigen Qualifizierung
    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer der angeführten Zertifikate beträgt 3 Jahre.

    Zur Verlängerung (Überwachung) innerhalb der Gültigkeitsdauer müssen 2 Refreshingtage aus den Kompetenzinhalten nachgewiesen werden. Durch Nachweis (Bestätigung des Arbeitgebers) des vollzeitäquivalenten Einsatzes (30 bzw. 40 Wochenstunden) im Ausmaß von 1 Jahr innerhalb der Gültigkeit des Zertifikates in der spez. Qualifikation kann die Weiterbildung um einen Tag reduziert werden.

    Des Weiteren ist die Anerkennung von spezifischen Seminaren zum Thema möglich. Die Entscheidung trifft die Zertifizierungsstelle. (Geforderte Projekte müssen nachweislich umgesetzt und bestätigt sein.)

    Ist ein Zertifikat abgelaufen (mehr als 6 Monate), muss eine Rezertifizierungsprüfung absolviert werden.
  • Qualitätsbeauftragte/r

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    Die Zielgruppe umfasst Personen, die in der Organisation ein System nach ISO 9001 aufbauen, aufrechterhalten und mit ausgewählten Methoden und Werkzeugen verbessern sollen wie beispielsweise:

    • Personen mit der Ausbildung zum Qualitätscoach (QC)
    • Qualitätsverantwortliche (Beauftragte der obersten Leitung),
    • Personen die Qualitätsworkshops planen und durchführen
    • Abteilungs- u. Bereichsverantwortliche die sich im Bereich QM vertiefen wollen
    • Prozessverantwortliche die sich im Bereich QM vertiefen wollen
    • Personen welche die QM Dokumentation erstellen
    • angehende Qualitätsauditoren (interne und externe Auditoren)
    • Prozesse nach internationalen Standards erheben, dokumentieren und anwenden
    • ISO 9001 für das Unternehmen anwenden und adaptieren
    • Umstellung bzw. Anpassung eines bestehenden Systems auf eine aktuelle Norm
    • Überzeugungsarbeit im Unternehmen leisten
    • interne Audits planen und durchführen
    • auf Basis vorgegebener Regelwerke geforderte Werkzeuge und Methoden anwenden
    • die Organisation und Prozesse durch gezielten Werkzeug- und Methodeneinsatz kontinuierlich verbessern
    • interne QM Schulungen planen und durchführen
    • Ausbildung und berufliche Praxis
    • Absolvierung der entsprechenden Ausbildung oder Nachweis einer gleichwertigen Qualifizierung
    • Erstellung einer Praxisarbeit
    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer der angeführten Zertifikate beträgt 3 Jahre.

    Zur Verlängerung (Überwachung) innerhalb der Gültigkeitsdauer müssen 2 Refreshingtage aus den Kompetenzinhalten nachgewiesen werden. Durch Nachweis (Bestätigung des Arbeitgebers) des vollzeitäquivalenten Einsatzes (30 bzw. 40 Wochenstunden) im Ausmaß von 1 Jahr innerhalb der Gültigkeit des Zertifikates in der spez. Qualifikation kann die Weiterbildung um einen Tag reduziert werden.

    Des Weiteren ist die Anerkennung von spezifischen Seminaren zum Thema möglich. Die Entscheidung trifft die Zertifizierungsstelle. (Geforderte Projekte müssen nachweislich umgesetzt und bestätigt sein.)

    Ist ein Zertifikat abgelaufen (mehr als 6 Monate), muss eine Rezertifizierungsprüfung absolviert werden.
  • Qualifizierte/r MitarbeiterIn Krippen Kindergärten Horte

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    Personen, die die Ausbildung zur Krippen-, Kindergarten- und HortbetreuerIn absolviert haben, kommen in den genannten Kinderbetreuungseinrichtungen zum Einsatz. Durch die erworbene Ausbildung sind sie sowohl auf pflegerische, wie auch pädagogische Aufgaben vorbereitet, somit soll die Qualität der Pflege des Kindes und seiner Gesundheit in der Kinderbetreuung sichergestellt werden. Durch die kurze aber intensive pädagogische Ausbildung ist auch die Entwicklungsförderung und -unterstützung bei Abwesenheit einer Kindergarten- oder HortpädagogIn in guten, qualifizierten Händen. Bei Anwesenheit einer solchen, kann die Arbeit derselben optimal unterstützt werden.
    o    Ernährungslehre, Hygiene, Gesundheitspflege und Krankheiten im Kindesalter
    o    Kindersicherheit
    o    Aktuelle Kenntnisse in Erste Hilfe bei Kindernotfällen wurden nachgewiesen
    o    Entwicklungspsychologie
    o    altersgemäßes Basteln, Singen und Spielen
    o    Kinder mit besonderen Bedürfnissen
    o    Kommunikation, Konfliktmanagement & Teamarbeit
    o    Betreuung und Förderung von Schulkindern
    o    Erziehung–Beziehung– Förderung- mit und von Kindern und Jugendlichen
    o    Organisationsformen und rechtliche Grundlagen von Kinderbetreuung in Österreich
    o    Kinderliedbegleitung auf der Gitarre

    • Anwesenheit im Kurs mit mind. 80%
    • Engagierte Mitarbeit im Kurs
    • Erledigen diverser Hausaufgaben
    • Praktikumsnachweis über 100 h
    • ausreichende Deutschkenntnisse (mind. B1 schriftlich und B2 mündlich), zur Überprüfung derselben ist der Nachweis durch eine anerkannte Sprachprüfung vorgesehen
    • Vorlage eines Strafregisterauszuges für die Arbeit in der Kinderbetreuung (nicht älter als 3 Monate)
    • Erstellung einer Projektarbeit





    Die Gültigkeitsdauer des Zertifikats beträgt drei Jahre.

    Es müssen 20 UE Weiterbildung, im Rahmen der bestätigten Inhalte des Zertifikates nachgewiesen und eine vom/von der ArbeitgeberIn ausgestellte Bestätigung über den beruflichen Einsatz der KompetenzträgerIn dem Ansuchen beigelegt werden.

    Für die Verlängerung, muss eine berufliche Tätigkeit in der Kinderbetreuung von mindestens 20 Wochen nachgewiesen werden. Weiters muss ein neuer Strafregisterauszug für die Arbeit in der Kinderbetreuung (nicht älter als drei Monate) vorgelegt werden.

    Auffrischung der Ersten Hilfe für Kindernotfälle im Ausmaß von 8 Stunden innerhalb der drei Jahre.

    Ist das Zertifikat mehr als 6 Monate abgelaufen, muss erneut ein Zertifizierungsprozess (Praxisarbeit und Präsentation, jedoch kein MultipleChoiceTest) durchlaufen werden.
     

  • Qualifizierte(r) MitarbeiterIn im Metallbereich

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    Die Zielgruppe umfasst Personen die
    • über keine Vorkenntnisse verfügen, aber in der Lage sind, sich die praktischen und theoretischen Kenntnisse wie im Zertifizierungsprogramm gefordert anzueignen
    • hinsichtlich einer Umschulung bzw. Ausbildung und andererseits Hilfskräfte die über eine facheinschlägige und fachverwandte praktische Erfahrung verfügen, jedoch keinen Lehrabschluss nachweisen können,
    • sowie Personen die in der Lage sind praktische Arbeiten entsprechend den Vorgaben im Zertifizierungsprogramm aufzuführen, für die Ablegung einer Lehrabschlussprüfung aber über zu geringe theoretische Kenntnisse verfügen
    • oder Personen die in der Lage wären eine Lehrabschlussprüfung im Fachbereich positiv abzulegen, aber eine kürzere Ausbildungszeit gegenüber einer FacharbeiterInnenausbildung, fordern.
    Jugendliche unter 18 Jahre zählen nicht zur Zielgruppe.
    • Anreißen, Messen
    • Anwendung von gängigen Überwachungs- und Messmitteln
    • Feilen, Sägen, Meißeln, Bohren, Reiben
    • Gewindescheiden, Richten, Biegen, Nieten
    • Herstellung einfacher Schweißverbindungen
    • Anwendung der persönlichen Schutzausrüstungen
    • Berufliche Praxis im Metallbereich (kann auch im Zuge der Ausbildung erfolgen)
    • Absolvierung der Ausbildung oder Nachweis einer gleichwertigen Qualifizierung
    • Eine mindestens 2 jährige facheinschlägige Berufsausbildung ohne Lehrabschluss ist gleichzusetzen mit einer beruflichen Praxis und gilt als Nachweis einer gleichwertigen Qualifizierung. Eine solche Ausbildung ist durch den Betrieb zu bestätigen, die Nachweise über die absolvierten Ausbildungen sind als Kopie der Zertifizierungsstelle zu übermitteln.

    Berufliche Praxis
    • Die berufliche Praxis als MitarbeiterIn im Metallbereich umfasst mindestens 4 Jahre in einem facheinschlägigen oder -verwandten (z.B. Metallgewerbe) Betrieb oder
    • Nachweise der facheinschlägigen Ausbildung in einem Fachbetrieb oder Ausbildungszentrum, wobei der Lehrinhalt ein Minimum von 26 Ausbildungswochen (zu je 38 Stunden) umfassen muss.
    • Eine Bestätigung über die betriebliche Praxis muss der Zertifizierungsstelle vorgelegt werden.

    Anwesenheitspflicht im Lehrgang
    • Der Umfang des Präsenzunterrichts ist in der nachfolgenden Tabelle festgelegt (1 UE entspricht 50 Minuten). Davon müssen mind. 80% der Zeit anwesend absolviert werden.
    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer beträgt drei Jahre.
    Für die Verlängerung des Zertifikates muss ein Nachweis durch den Arbeitergeber über eine Beschäftigung im Bereich der zertifizierten Kompetenz vorgelegt werden.

    Ist das Zertifikat abgelaufen (mehr als 6 Monate) muss erneut der Zertifizierungsprozess durchlaufen werden (praktische Prüfung).
  • Qualifizierte/r MitarbeiterIn Sicherheit und Bewachung

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    • BerufspraktikerInnen und QuereinsteigerInnen (auch ohne Berufsausbildung), die bereits in der Sicherheitsbranche tätig sind und ihre praktische Erfahrung um die erforderliche Theorie erweitern möchten
    • Interessierte, die in der Sicherheitsbranche ihre Karriere starten möchten
    • Schutz- und Sicherheitstechnik
    • Rechtliche Grundlagen
    • Arbeitssicherheit
    • Umgang mit Menschen
    • Mindestalter: 18 Jahre
    • Geistige und körperliche Reife
    • Positives Aufnahmegespräch
    • Einwandfreie Strafregisterbescheinigung/ polizeiliches Führungszeugnis
    • positives Gesundheitszeugnis (nicht älter als 6 Monate)
    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer der angeführten Zertifikate beträgt 3 Jahre.

    Zur Verlängerung (Überwachung) innerhalb der Gültigkeitsdauer müssen min. drei Ausbildungstage aus den Kompetenzinhalten nachgewiesen werden. Durch Nachweis (Bestätigung des Arbeitgebers) des Einsatzes in der spez. Qualifikation kann die Weiterbildung um einen Tag reduziert werden. Des Weiteren ist die Anerkennung von spezifischen Seminaren zum Thema möglich. Die Entscheidung trifft die Zertifizierungsstelle.

    Ist ein Zertifikat abgelaufen (mehr als 6 Monate), muss erneut der Zertifizierungsprozess durchlaufen werden
  • Schnittstellenkoordinator Marketing/Medien

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    ·    Texter, Grafik-Designer, Web-Designer, Media Planer, Pressereferenten, FH Studenten
    ·    Assistenten der Geschäftsführung, Marketing-Assistenten, Werbeleiter, Medienberater
    ·    Mitarbeiter aus klassischen Werbeagenturen, Mitarbeiter Konzernkommunikation
    ·    Einzelunternehmer mit dem Interesse der internen Eigenvermarktung ohne Agentur
    ·    Quereinsteiger aus den Bereichen Vertrieb, Design und Betriebswirtschaft

    ·       Selbstständige Analyse der Marktsituation

    ·       Definition der Marketingziele und Zielgruppen sowie Auswahl geeigneter Kommunikationskanäle und Medien einschließlich Budgetplanung

    ·       Kenntnisse über relevanten Online-Werbeformen und Printmedien und mögliche Einbindung im Web sowie die Produktions- und Kostenplanung für Print und Web

    ·       Erstellung von Social Media Kampagnen  und   Verknüpfungsmöglichkeiten zur viralen Verbreitung im Web

    ·       Briefing - Ausformulierung der Aufgabenstellung bzw. Pflichtenheft für Webprojekte, Koordination der Umsetzungsaufteilung bei Fremdleistungen

    ·       Möglichkeiten von Grafikprogrammen und Handling der diversen Dateiformate und deren Einsatzbereiche

    ·   Grundkenntnisse zur Gestaltung von Werbesujets

    ·       Texte verfassen für Presseartikel, PR Aussendungen

    und Online-Medien

    ·       Recht und Ethik – Werbebeschränkungen bzw. Werbeverbote, Werk-Nutzungsrechte,

    Bearbeitungsrechte, Patentanmeldung und Recherchen bzgl. Domain-Registrierungen

    ·   Event-Organisation: Idee, Planung, Steuerung,

        Organisation & Kontrolle

    ·   Datenerfassung von Kommunikationsmitteln sowie

       Analyse und statistische Auswertung

    ·   Strategische und operative Konzeptentwicklung für

       ein kreatives Kommunikationsprojekt mit Media-,

       Zeit- und Kostenplanung (Projektarbeit)

    Der/die ZertifikatsinhaberIn arbeitet an der Schnittstelle in Zusammenarbeit mit FachexpertInnen und Agenturen.

    Dem/r ZertifikatsinhaberIn wird durch diesen Kompetenznachweis bescheinigt, sich die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten in den Bereichen

    ·       Selbstständige Analyse der Marktsituation

    ·       Definition der Marketingziele und Zielgruppen sowie Auswahl geeigneter Kommunikationskanäle und Medien einschließlich Budgetplanung

    ·       Kenntnisse über relevanten Online-Werbeformen und Printmedien und mögliche Einbindung im Web sowie die Produktions- und Kostenplanung für Print und Web

    ·       Erstellung von Social Media Kampagnen  und      Verknüpfungsmöglichkeiten zur viralen Verbreitung im Web

    ·       Briefing - Ausformulierung der Aufgabenstellung bzw. Pflichtenheft für Webprojekte, Koordination der Umsetzungsaufteilung bei Fremdleistungen

    ·       Möglichkeiten von Grafikprogrammen und Handling der diversen Dateiformate und deren Einsatzbereiche

    ·   Grundkenntnisse zur Gestaltung von Werbesujets

    ·       Texte verfassen für Presseartikel, PR Aussendungen

         und Online-Medien

    ·       Recht und Ethik – Werbebeschränkungen bzw. Werbeverbote, Werk-Nutzungsrechte,

    Bearbeitungsrechte, Patentanmeldung und Recherchen bzgl. Domain-Registrierungen

    ·   Event-Organisation: Idee, Planung, Steuerung,

        Organisation & Kontrolle

    ·   Datenerfassung von Kommunikationsmitteln sowie

       Analyse und statistische Auswertung

    ·   Strategische und operative Konzeptentwicklung für

       ein kreatives Kommunikationsprojekt mit Media-,

       Zeit- und Kostenplanung (Projektarbeit)

    angeeignet zu haben. Die Anwendung dieser Kenntnisse und Fertigkeiten wurden im Rahmen der Praxisarbeit und im Verlauf der Prüfung dargelegt wodurch die Kompetenz nachgewiesen wurde.

    Das angewendete Zertifizierungsverfahren entspricht sämtlichen internationalen Richtlinien der ISO 17024.

    • Ausbildung und berufliche Praxis
    • Anwesenheitspflicht im Lehrgang
    • Erstellung einer Praxisarbeit
    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer beträgt drei Jahre.

    Zur Verlängerung (Überwachung) innerhalb der Gültigkeitsdauer muss eine facheinschlägige Fortbildung von zumindest zwei Tagen (16 UE) und die berufliche Praxis im Aufgabenbereich in einem Ausmaß von 1,5 Jahren (vollzeitäquivalent) nachgewiesen werden.

    Ist das Zertifikat abgelaufen (mehr als 6 Monate), muss zusätzlich der Zertifizierungsprozess (MCT bestehend aus 40 Prüfungsfragen) durchlaufen werden.

    Die Kriterien zur Rezertifizierung sind allenfalls innerhalb der Gültigkeitsfrist des Zertifikates zu erfüllen.

  • Schweißer(innen)

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    Personen aus Metall verarbeitenden Berufen, wie zB. Stahl- und Aluminiumbau, Rohrleitungsbau, Anlagen- und Apparatebau, Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker, Maschinenbautechniker, …
    • Verfahrensspezifische Fertigkeiten
    • Arbeitssicherheit
    • Werkstoffe – Herstellung – Bezeichnung
    • Thermisches Trennen
    • Schweißnahtvorbereitung und Schweißnahtdarstellung
    • Prüfung von SchweißerInnen
    • Überblick über die Schweißverfahren
    • Schweißnahtunregelmäßigkeiten, Schweißnahtprüfverfahren
    • Schweißeigenspannung & Verzug
    Es wird vorausgesetzt, dass der Schweißer eine besondere Ausbildung erhalten und/oder industrielle Praxis im Geltungsbereich hat.
    Die Zertifizierung bleibt 3 Jahre (EN ISO 9606-1) bzw. 2 Jahre (EN ISO 9606-2) gültig, vorausgesetzt, der/die SchweißerIn ist regelmäßig mit Schweißarbeiten im geltenden Prüfungsbereich beschäftigt. Eine Unterbrechung von max. 6 Monaten ist zulässig.
  • SGU operative Führungskraft

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    Operative Führungskräfte von Organisationen, Kontraktoren bzw. Personalbereitstellern
    Unter operativen Führungskräften werden beispielhaft Niederlassungsleiter/innen, Bauleiter/innen, Projektleiter/innen, Meister, Techniker/innen und Poliere verstanden. Für die Ausübung ihrer Tätigkeiten müssen sie Kenntnisse auf dem Gebiet der Sicherheit, des Gesundheits- und Umweltschutzes in folgenden Themenbereichen verfügen:

    • Gesetzliche Grundlagen zum Arbeiternehmer/innenschutz
    • Unfallursachen und Folgerungen für die Sicherheitspolitik
    • Methoden zur Forderung von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
    • Arbeitsmittel und Arbeitsverfahren
    • Gefährdungsbeurteilung
    • Brand- und Katastrophenschutz, Notfallplanung und Erste Hilfe
    • Besondere Gefahren: G1 Lärm, G2 Elektrische Arbeitsmittel und elektrische Anlagen, G3 Strahlenexposition,G4 Hoch- und tief gelegene Arbeitsplatze, Verkehrswege und Leitern
    • Arbeitsstoffe und Abfälle
    • Ergonomie
    Voraussetzungen für operativ tätige Führungskräfte:

    • abgeschlossene Berufsausbildung nach Berufsausbildungsgesetz ODER eine ersatzweise Schulung im Ausmaß von 3 Tagen (24 UE) aus den relevanten Lehrzielen (A15)
    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer beträgt zehn (10) Jahre. Die Aufrechterhaltung innerhalb der Gültig­keitsdauer ist dann als positiv bewertet, wenn keine begründeten Beschwerden, betreffend dem Geltungsbereich des Zertifikats, gegen die zertifizierte Person durch den Kontraktor oder durch Dritte in schriftlicher Form (Schreiben, E-Mail, Fax) eingebracht werden. Sobald Beschwerden vorliegen, ist die Zertifizierungsstelle dazu verpflichtet diese zu überprüfen. Erweisen sich diese als schwerwiegend, so muss das Zertifikat aberkannt werden.

    Soll ein Zertifikat wieder verlängert werden (Rezertifizierung), muss neuerlich eine Prüfung abgelegt werden.
  • SGU operative/r MitarbeiterIn

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    Operativ tätige Mitarbeiter/innen von Organisationen, Kontraktoren bzw. Personalbereitstellern
    Unter operativ tätigen Mitarbeiter/innen werden beispielhaft Arbeiter/innen, Facharbeiter/innen und Monteure/Monteurinnen verstanden. Für die Ausübung ihrer Tätigkeiten müssen sie Kenntnisse auf dem Gebiet der Sicherheit, des Gesundheits- und Umweltschutzes in folgenden Themenbereichen verfügen:

    1. Gesetzliche Grundlagen zum Arbeiternehmer/innenschutz
    2. Unfallursachen und Verhalten bei Unfällen
    3. Methoden zur Forderung von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
    4. Arbeitsmittel und Arbeitsverfahren
    5. Gefährdungsbeurteilung
    6. Brand- und Katastrophenschutz, Notfallplanung und Erste Hilfe
    7. Besondere Gefahren: G1 Lärm, G2 Elektrische Arbeitsmittel und elektrische Anlagen, G3 Strahlenexposition,G4 Hoch- und tief gelegene Arbeitsplatze, Verkehrswege und Leitern
    8. Arbeitsstoffe und Abfälle
    9. Ergonomie
    Voraussetzungen für operativ tätige Mitarbeiter/innen:

    • abgeschlossene Berufsausbildung nach Berufsausbildungsgesetz ODER eine ersatzweise Schulung im Ausmaß von 3 Tagen (24 UE) aus den relevanten Lehrzielen (A15)
    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer beträgt zehn (10) Jahre. Die Aufrechterhaltung innerhalb der Gültig­keitsdauer ist dann als positiv bewertet, wenn keine begründeten Beschwerden, betreffend dem Geltungsbereich des Zertifikats, gegen die zertifizierte Person durch den Kontraktor oder durch Dritte in schriftlicher Form (Schreiben, E-Mail, Fax) eingebracht werden. Sobald Beschwerden vorliegen, ist die Zertifizierungsstelle dazu verpflichtet diese zu überprüfen. Erweisen sich diese als schwerwiegend, so muss das Zertifikat aberkannt werden.

    Soll ein Zertifikat wieder verlängert werden (Rezertifizierung), muss neuerlich eine Prüfung abgelegt werden.
  • Six Sigma (Yellow, Green, Black, Master Black Belt, Data Mining Analyst)

    • Zielgruppen

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Verlängerung

    Die Zielgruppe umfasst Personen aus Organisationen und Organisationseinheiten, die für Verbesserung von Prozessen zuständig/verantwortlich sind.
    Yellow, Green bzw. Black Belts sollten bei Verbesserungsprojekten unterstützen bzw. diese selbstständig leiten.

    Sie sind im speziellen:

    • MitarbeiterInnen im Verbesserungsprozess
    • LeiterInnen von Verbesserungsteams
    • Führungskräfte mit Prozessverantwortung
    • MitarbeiterInnen und Führungskräfte mit Projektfunktionen (Verbesserungsprojekte)

    In einem erweiterten Feld sind neben den potentiellen ZertifikatsinhaberInnen auch Organisationen der Zielgruppe zuzuordnen, die im Sinne der Definition von „signifikant betroffener Kreise“ einen Nutzen jeglicher Art aus dieser Zertifizierung erfahren können. Insbesondere sind dies:

    • AusbildnerInnen von QM- und UM-Personal (Erwachsenenbildungseinrichtungen, Universitäten, Beratungsunternehmen),
    • BeraterInnen im QM- und UM-Bereich,
    • Führungskräfte diverser Organisationseinheiten
    • FachexpertInnen einer Zertifizierungsstelle
    Eine abgeschlossene Ausbildung (Lehrabschluss, BMS, BHS, Studium, o.ä.) und
    eine 2 jährige allgemeine berufliche Praxis im Ausmaß einer Beschäftigung auf Basis von mindestens 20 Wochenstunden
    Yellow Belt

      Kenntnisse
      Fertigkeiten
    Grundsätzliches Verständnis von Six Sigma, Lean Management und des DMAIC Problemlösungszyklus

    Versteht die DMAIC Logik und kann somit effizient an Six Sigma Einsparungsprojekten mitarbeiten

    Einfache statistische Kenngrößen

    Stellt die richtigen Daten im richtigen Format zur Verfügung

    Einfache Lean Methoden

    Arbeitet mit Linienverantwortlichen zusammen, um Einsparungspotenziale zu erkennen und umzusetzen



    Green Belt

      Kenntnisse
      Fertigkeiten
    DMAIC Problemlösungszyklus mit entsprechenden Problemlösungsmethoden

    Plant und setzt Einsparungsprojekte unter Anleitung eines Black Belts um – typischerweise im eigenen Verantwortungsbereich

    Statistische Problemlösungsmethoden

    Leitet Team-Meetings und wendet teamorientierte und statistische Problemlösungsmethoden an

    Grundlagen Projektmanagement, Moderation und Präsentation

    Arbeitet mit Linienverantwortlichen zusammen, um Einsparungspotenziale zu erkennen


    Black Belt

      Kenntnisse
      Fertigkeiten
    DMAIC Problemlösungszyklus mit Vertiefung der Problemlösungsmethoden

    Plant und setzt Einsparungsprojekte um – auch über den eigenen Verantwortungsbereich hinaus (cross functional)

    Anspruchsvolle statistische Problemlösungsmethoden

    Leitet Team-Meetings und wendet auch anspruchsvolle teamorientierte und statistische Problemlösungsmethoden an

    Vertiefung Projektmanagement, Moderation und Präsentation

    Arbeitet mit Linienverantwortlichen zusammen, um Einsparungspotenziale zu erkennen und mögliche Six Sigma Projekte zu definieren



    Data Mining Analyst

      Kenntnisse
      Fertigkeiten
    Umfangreiche Kenntnisse über den CRISP-DM Standard, auch im Vergleich zu anderen Modellen (z.B. SEMMA Workflow)

    wendet den CRISP-DM Standard an



    Umfangreiche Kenntnisse über data mining Methoden wie Entscheidungs-bäume, Diskriminanzanalyse, Clusteranalyse oder neuronale Netze

    Wendet statistische Methoden auf große Datenbestände (insbesondere "Big Data" bzw. Massendaten) an mit dem Ziel, neue Querverbindungen und Trends zu erkennen und daraus Schlüsse zu ziehen.

    Erkennt Potentiale von datengetriebenen Analysen im eigenen Geschäftsumfeld





    Master Black Belt
     
      Kenntnisse 
      Fertigkeiten
    Vertiefung statistische Problemlösungstechniken (insbes. Data mining Techniken)

    Unterstützt Black Belts, Green Belts und Six Sigma Teams bei der richtigen Auswahl und Anwendung der Problemlösungsmethoden passend zur Aufgabe

    Vertiefung in Kommunikation, Rhetorik, Training, Coaching, Consulting

    Entwickelt und führt Six Sigma Kennzahlen und Dashboards ein, um den Erfolg der Six Sigma Einführung darzustellen und zu messen

    Vertiefung Einführung von Six Sigma

    Entwickelt das firmenspezifischen Six Sigma Trainingsprogramm und trainiert Six Sigma Green und Black Belts




    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer beträgt 3 Jahre. Zur Verlängerung (Überwachung) innerhalb der Gültigkeitsdauer müssen 2 Refreshingtage á 8 Unterrichtseinheiten aus den Kompetenzinhalten nachgewiesen werden oder 1 Refreshingtag und 1 erfolgreiches Projekt (Bestätigung durch den Auftrag- bzw. Arbeitgeber)

    Ist das Zertifikat abgelaufen (mehr als 6 Monate) muss eine Rezertifizierungsprüfung absolviert werden. Multiple Choice Test / 20 Fragen mit anschließendem Fachgespräch.

  • Social-Media-Fachkraft

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    Die Zielgruppe dieses Zertifizierungsprogramms umfasst Personen, die Aufgaben im Bereich Social Media ausüben und übernehmen.
    • Entwicklung einer Social Media Strategie
    • Internet Grundlagen, HTML Grundlagen, Rechtliche Grundlagen
    • Arbeiten mit Social Media Plattformen
    • Suchmaschinenmarketing
    • Social CRM, Social Branding
    • Social Media Monitoring & KPIs
    • Absolvierung der entsprechenden Ausbildung oder Nachweis einer gleichwertigen Qualifizierung
    • Erstellung einer Praxisarbeit
    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer beträgt drei Jahre. Zur Verlängerung (Überwachung) innerhalb der Gültigkeitsdauer muss eine Fortbildung von zumindest einem Tag und die berufliche Praxis in den zertifizierten Kompetenzen (Social Media) in einem Ausmaß von 1 1/2 Jahren nachgewiesen werden. Durch den durchgängigen Nachweis der praktischen Berufserfahrung (3 Jahre) muss keine Fortbildung nachgewiesen werden.

    Ist das Zertifikat abgelaufen (mehr als 6 Monate) muss erneut der Zertifizierungsprozess durchlaufen werden (Praxisarbeit, Prüfung, Verständnisfragen, jedoch kein Multiple-Choice-Test).
  • Spezialist(in) innovative Kunststoffbauteile

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    a)    Facheinschlägig qualifizierte Facharbeiter mit praktischer Erfahrung und umfassender Weiterbildung
    b)    Meister mit praktischer Erfahrung
    c)    HTL Ingenieure
    d)    Absolventen eines ingenieurwissenschaftlichen Bachelor-, Master- oder Diplomstudiums
    e)    Personen mit einer Qualifikation aus den Bereichen Produktentwicklung
    f)    Personen mit einer gleichzuhaltenden fachlichen Qualifikation

    • Bildungsorganisationen die Kunststoffexperten und/oder Produktentwickler ausbilden
    • Kollegen von Teilnehmern die den Lehrgang Intelligente Kunststoffbauteile absolvieren (organisationsinterne Weitervermittlung)
    • Unternehmen welche Kunststoffexperten oder Produktentwickler beschäftigen
    • Netzwerke im Kunststoffbereich
    • Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen im Kunststoffbereich


    Kenntnisse

    Fertigkeiten

    Werkstoffe und Nachhaltigkeit

    Auswahl von Werkstoffen, Nachhaltigkeit einbinden, Grundkenntnisse von Oberflächenaktivierung und -strukturierung
    Systematische Entwicklung

    Anwendung von systematischen Methoden in der Produktentwicklung (z.B. Stage-Gate, FMEA, QFD, Pflichtenheft)
    Integrative Simulation, Grundlegendes Verständnis notwendiger Simulationsmethoden

    Spritzgießsimulation, Strukturmechanik und -optimierung, Statistische Versuchsplanung, robuste Prozesse, Lebensdauerabschätzung, deren Möglichkeiten und Grenzen.
    Fertigungstechniken für Großserien

    Fertigungstechnologien (Spritzgießen, Verbundspritzgießen, Hinterspritzen, Strukturschäumen, Organobleche & Endlosfaserverstärkung, Fluidinjektionstechnik, Einbettung von Elektronik, Hybridbauteile).
    Berücksichtigung der möglichen Fertigungstechnologien bei der Produktentwicklung
    Additive Fertigung (geringe Losgrößen)

    Fertigungstechnologien für Additive Fertigung (SLM, LMD, SDS, Fotopolymerisation, FDM, SLS).
    Analyse einer Problemstellung und Auswahl der passenden Fertigungstechnologie.
    Für die Zulassung zur Prüfung muss einer der nachstehenden Punkte erfüllt werden:

    ·           Eine einschlägige Facharbeiterausbildung, Meisterausbildung oder HTL-Abschluss mit 1,5 jähriger praktischer Erfahrung
    ODER
    ·           AbsolventInnen eines ingenieurwissenschaftlichen Bachelor-, Master- oder Diplomstudiums
    ODER
    ·           Personen mit einer Qualifikation aus dem Bereich Produktentwicklung. Eine Anerkennung obliegt dem/der LehrgangsleiterIn bzw. PrüferIn.
    ODER
    ·           Personen mit einer gleichzuhaltenden fachlichen Qualifikation. Eine Anerkennung obliegt dem/der LehrgangsleiterIn bzw. PrüferIn.
    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer beträgt fünf Jahre. Zur Verlängerung (Überwachung) innerhalb der Gültigkeitsdauer müssen eine Fortbildung von zumindest 40 Unterrichtseinheiten und die berufliche Praxis im Ausbildungskontext von mindestens 1 Jahr seit der Zertifizierung nachgewiesen werden.

    Ist das Zertifikat abgelaufen muss erneut der Zertifizierungsprozess durchlaufen werden (Praxisarbeit und Prüfung/Verständnisfragen) jedoch kein Multiple Choice Test absolviert werden.
  • TPM -Coach

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    • Produktionsmeister und -leiter,
    • Instandhaltungsmeister und -leiter,
    • Kostenstellenverantwortliche,
    • Vorarbeiter der Produktion und Instandhaltung und
    • KVP-Moderatoren.
    • TPM im Unternehmen einführen und umsetzen: Der TPM-Coach kann methodisch TPM im Unternehmen einführen und umsetzen.
    • Moderieren und Führen von Verbesserungsteams: Der TPM-Coach kann Verbesserungsteams moderieren und führen.
    • Prozesse beschreiben, standardisieren und messen: Der TPM-Coach kann einfache Instrumente und Methoden des Prozessmanagements anwenden.
    • Optimierung von anlagennahen Prozessen: Der TPM-Coach kann die Gesamtanlageneffektivität (OEE) und deren Unterkennzahlen (Verfügbarkeit, Leistungsgrad und Qualitätsrate) von Anlagen ermitteln.
    • Einsatz von Kennzahlen zur Steuerung von Prozessen: Der TPM-Coach kann Kennzahlen zur Prozesssteuerung entwickeln und einsetzen.
    • Instrumente und Methoden effizient und effektiv einsetzen,
    • TPM-Philosophie vermitteln und umsetzen,
    • Produktions- und Instandhaltungsinteressen kombinieren und abstimmen.
    • Ausbildung und berufliche Praxis
    • Absolvierung einer TPM-Coach-Ausbildung oder Nachweis einer gleichwertigen Qualifizierung
    • Erstellung einer Praxisarbeit
    Die Gültigkeitsdauer des Zertifikats beträgt 3 Jahre.

    Die Verlängerung bedarf einer Antragstellung (Formular) seitens der/des KompetenztgerIn.

    Weiters muss eine eintägige Weiterbildungsveranstaltung, die die Themen der TPM-Coach/Expert-Ausbildung vertiefend beinhaltet, besucht werden.

    Nachweise zur Verlängerung des Zertifikates können bis spätestens 6 Monate nach Ablauf von diesem nachgereicht werden, jedoch müssen die erforderlichen Leistungen innerhalb der Zertifikatslaufzeit erbracht worden sein. Nachreichungen die nach Ablauf dieser sechs Monate bei der Zertifizierungsstelle einlangen sind unbeachtlich und das Zertifikat gilt als abgelaufen. 

    Ist das Zertifikat abgelaufen (siehe oben), muss - zusätzlich zu den o.a. Verlängerungsanforderungen (die spätestens zum Zeitpunkt der Prüfung erbracht sein müssen) - erneut der Zertifizierungsprozess in folgendem Umfang absolviert werden:

    a)  Coach: Praxisarbeit, Prüfung inkl. Verständnisfragen, jedoch kein Multiple Choice Test
    b)  Expert: Praxisarbeit, Prüfung (nur die Verständnisfragen).
  • TPM-Expert

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    • Produktionsmeister und -leiter,
    • Instandhaltungsmeister und -leiter,
    • Kostenstellenverantwortliche,
    • Vorarbeiter der Produktion und Instandhaltung und
    • KVP-Moderatoren.
    • Life-Cycle-Costs (LCC): Der TPM-Expert kennt die Ziele einer integrierten Anlagenwirtschaft sowie die Grundlagen der Investitionsrechnung und kann insbesondere die Hebelwirkung in der Beschaffungsphase von Anlagen argumentieren.
    • Anlagenersatz: Der TPM-Expert kennt die relevanten Einflussgrößen für den optimalen Ersatzzeitpunkt einer Anlage bzw. eines Anlagenteiles.
    • Anlagenausfallkosten: Der TPM-Expert ist in der Lage Ausfallkosten zu ermitteln und somit eine monetäre Quantifizierung anlagenbezogener Verluste (OEE-Wert) sicherzustellen.
    • Methoden der Instandhaltungsprävention: Der TPM-Expert ist in der Lage Methoden der Instandhaltungsprävention praktisch umzusetzen und auch ihre Sinnhaftigkeit in Bezug zu den Lebenszykluskosten zu argumentieren.
    • Technologische Konzepte der Zustandsorientierung: Der TPM-Expert kennt die grundlegenden technologischen Möglichkeiten einer zustandsorientierten Instandhaltungsstrategie und deren Anwendungsmöglichkeiten.
    • Instrumente und Methoden effizient und effektiv einsetzen,
    • TPM-Philosophie vermitteln und umsetzen,
    • Produktions- und Instandhaltungsinteressen kombinieren und abstimmen.
    • Abgeschlossene Ausbildung zum TPM-Coach oder Nachweis einer gleichwertigen Qualifizierung (z.B. mehrjährige Praxiserfahrung in der Umsetzung von TPM)
    • Absolvierung einer TPM-Expert-Ausbildung oder Nachweis einer gleichwertigen Qualifizierung
    • Erstellung einer Praxisarbeit
    Die Gültigkeitsdauer des Zertifikats beträgt 3 Jahre.

    Die Verlängerung bedarf einer Antragstellung (Formular) seitens der/des KompetenztgerIn.

    Weiters muss eine eintägige Weiterbildungsveranstaltung, die die Themen der TPM-Coach/Expert-Ausbildung vertiefend beinhaltet, besucht werden.

    Nachweise zur Verlängerung des Zertifikates können bis spätestens 6 Monate nach Ablauf von diesem nachgereicht werden, jedoch müssen die erforderlichen Leistungen innerhalb der Zertifikatslaufzeit erbracht worden sein. Nachreichungen die nach Ablauf dieser sechs Monate bei der Zertifizierungsstelle einlangen sind unbeachtlich und das Zertifikat gilt als abgelaufen. 

    Ist das Zertifikat abgelaufen (siehe oben), muss - zusätzlich zu den o.a. Verlängerungsanforderungen (die spätestens zum Zeitpunkt der Prüfung erbracht sein müssen) - erneut der Zertifizierungsprozess in folgendem Umfang absolviert werden:

    a)  Coach: Praxisarbeit, Prüfung inkl. Verständnisfragen, jedoch kein Multiple Choice Test
    b)  Expert: Praxisarbeit, Prüfung (nur die Verständnisfragen).
  • TQM-ManagerIn

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    Die Zielgruppe umfasst Personen und Führungskräfte,

    • welche die Ausbildung zum Qualitätsbeauftragten absolviert haben
    • die in der Organisation ein umfassendes System auf Basis von Total Quality Management aufbauen, implementieren und verbessern sollen
    • die facheinschlägige Kenntnisse benötigen, um Entscheidungsargumente für Managementsysteme zu finden
    • die Entscheidungsargumente für Managementsysteme finden und in der Organisation kommunizieren
    • welche die TQM-Philosophie als Basis für ihre Managemententscheidungen nutzen wollen
    • Prozesse nach internationalen Standards erheben, dokumentieren und anwenden
    • ISO 9001 für das Unternehmen anwenden und adaptieren
    • Umstellung bzw. Anpassung eines bestehenden Systems auf eine aktuelle Norm
    • Überzeugungsarbeit im Unternehmen leisten
    • interne Audits planen und durchführen
    • auf Basis vorgegebener Regelwerke geforderte Werkzeuge und Methoden anwenden
    • die Organisation und Prozesse durch gezielten Werkzeug- und Methodeneinsatz kontinuierlich verbessern
    • interne QM Schulungen planen und durchführen
    • Moderieren von Arbeitsgruppen und präsentieren der Gruppenergebnisse (Teamleitung)
    • Messgrößen für Prozesse festlegen und deren Wirksamkeit bewerten
    • Entscheidungsvorbereitung über die Auswahl eines geeigneten Systems (z.B. ISO 9001, EFQM)
    • Koordination von Einführungsprojekten
    • adaptieren eines bestehenden Systems, basierend auf relevanten Managementsystem-Normen
    • Überzeugungsarbeit und Vorbildfunktion im Unternehmen leisten
    • Einbezug der Mitarbeiter aus dem Führungsaspekt unter Zuhilfenahme von Zielvereinbarungen
    • statistische Methoden für die Steuerung und Messung von Prozessen und Ergebnissen anwenden
    • Ausbildung und berufliche Praxis
    • Absolvierung der entsprechenden Ausbildung oder Nachweis einer gleichwertigen Qualifizierung
    • Erstellung einer Praxisarbeit
    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer der angeführten Zertifikate beträgt 3 Jahre.

    Zur Verlängerung (Überwachung) innerhalb der Gültigkeitsdauer müssen 2 Refreshingtage aus den Kompetenzinhalten nachgewiesen werden. Durch Nachweis (Bestätigung des Arbeitgebers) des vollzeitäquivalenten Einsatzes (30 bzw. 40 Wochenstunden) im Ausmaß von 1 Jahr innerhalb der Gültigkeit des Zertifikates in der spez. Qualifikation kann die Weiterbildung um einen Tag reduziert werden.

    Des Weiteren ist die Anerkennung von spezifischen Seminaren zum Thema möglich. Die Entscheidung trifft die Zertifizierungsstelle. (Geforderte Projekte müssen nachweislich umgesetzt und bestätigt sein.)

    Ist ein Zertifikat abgelaufen (mehr als 6 Monate), muss eine Rezertifizierungsprüfung absolviert werden.
  • UmweltmangerIn

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    Die Zielgruppe umfasst Personen, die in der Organisation ein Umweltmanagementsystem aufbauen, aufrechterhalten und mit geeigneten Methoden und Werkzeugen verbessern sollen wie beispielsweise:

    • Umweltverantwortliche (Beauftragte der obersten Leitung),
    • Abteilungs- u. Bereichsverantwortliche,
    • Prozessverantwortliche und
    • angehende Umweltauditoren (interne und externe Auditoren).
    • Entscheidungsvorbereitung über die Auswahl eines geeigneten Systems (z.B. ISO 14001, EMAS)
    • ISO 14001 oder EMAS im Unternehmen anwenden und umstellen bzw. anpassen eines bestehenden Systems auf eine aktuelle Norm
    • die Organisation und Prozesse aus Sicht des Umweltgedankens durch gezielten Werkzeug- und Methodeneinsatz kontinuierlich verbessern
    • Rechtliche Vorgaben auf Basis der Gegebenheiten der Organisation interpretieren und anwenden
    • Lebenszyklusanalysen auf Basis von Energie- und Stoffströmen durchführen
    • Ausbildung und berufliche Praxis
    • Absolvierung der entsprechenden Ausbildung oder Nachweis einer gleichwertigen Qualifizierung
    • Erstellung einer Praxisarbeit
    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer der angeführten Zertifikate beträgt 3 Jahre.

    Zur Verlängerung (Überwachung) innerhalb der Gültigkeitsdauer müssen 2 Refreshingtage aus den Kompetenzinhalten nachgewiesen werden. Durch Nachweis (Bestätigung des Arbeitgebers) des vollzeitäquivalenten Einsatzes (30 bzw. 40 Wochenstunden) im Ausmaß von 1 Jahr innerhalb der Gültigkeit des Zertifikates in der spez. Qualifikation kann die Weiterbildung um einen Tag reduziert werden.

    Des Weiteren ist die Anerkennung von spezifischen Seminaren zum Thema möglich. Die Entscheidung trifft die Zertifizierungsstelle. (Geforderte Projekte müssen nachweislich umgesetzt und bestätigt sein.)

    Ist ein Zertifikat abgelaufen (mehr als 6 Monate), muss eine Rezertifizierungsprüfung absolviert werden.
  • Verschraubungs-/FlanschmonteurIn

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Verlängerung

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • bereits praktisch tätige Verschraubungsmonteure und
    • Personen, die als Verschraubungsmonteure tätig werden wollen.
      …im Sinne der in der EN 1591-4 definierten Grundqualifikation.

    • Industrieunternehmen
    • Vorgesetzte und / oder verantwortliche Ingenieure
    • Anlagenbauer, die für den Bau oder die Inbetriebnahme einer Anlage verantwortlich sind
    • Hersteller, die eine Baugruppe herstellen, die eine Flanschverbindung beinhaltet
    • Zulieferfirmen und/oder Auftragnehmer, die Flanschverbindungen an druckhaltenden Systemen montieren, anziehen oder demontieren.
    • Personalbereitsteller
    Kenntnisse

    Fertigkeiten

    Qualifikationskonzept, Geltungsbereich der eigenen Qualifikation

    Anwendung der erlernten Qualifikation

    Arten, Funktionsweisen, Einsatzbereiche und Kennwerte von Schrauben und Schraubverbindungen, sowie Schmiermitteln

    Verifizierung von Verbindungsmitteln, Dichtungen, Flanschen und Schmiermitteln, Abgleich mit Vorgaben, Interpretation von Kennwerten.

    Schraubenanzugsverfahren , Gerätschaften, Einsatzbereich, Genauigkeiten

    Überprüfung des Wartungsstatus, Überprüfung auf Beschädigungen

    Physikalische Grundsätze beim Anziehen von Flanschverbindungen, sowie Funktionsweise als Gesamtes

    Schmieren nach Vorgabe, Einstellen eines vorgegebenen Drehmoments, korrektes Anziehen nach Anziehmuster

    Vorbereitende und begleitende Arbeiten

    Lagerung von Dichtungen, Überprüfung und Vorbereitung aller Komponenten vor Einbau, Schmierung, Zentrierung, Ausrichten der Dichtflächen

    Arbeitssicherheit

    Unfallvermeidung, Verhalten bei Unfällen, sichere Demontage

    Ursachen und Vermeidung von Fehlern

    Erkennen von Unregelmäßigkeiten bei der Montage

    Qualitätssicherung

    Verhalten bei Abweichungen, Protokollierung

    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer beträgt fünf Jahre.
    Zur Verlängerung (Rezertifizierung) des Zertifikats nach Ende der Gültigkeitsdauer muss erneut eine Prüfung absolviert werden. Der Nachweis einer Schulung ist für die Zulassung zur Prüfung nicht erforderlich. Wird die Prüfung für die Zertifikatsverlängerung nicht positiv abschlossen, muss die/der Prüfungskandidat/in die vollständige Ausbildung (Theorie und Praxis) nochmals absolvieren.
    Abgeschlossene technische Berufsausbildung oder facheinschlägige höherwertige Ausbildung (wie z.B. Lehre Metalltechnik, Maschinenschlosser,…)
    ODER
    Durchgehender Praxisnachweis, in Form einer Arbeitgeberbestätigung, als Verschraubungsmonteur im Mindestumfang von 2 Jahren, nicht älter als 6 Monate.
  • WebdesignerIn

    • Zielgruppen

    • Zertifizierte Kompetenz

    • Prüfungsvoraussetzungen

    • Verlängerung

    Die Zielgruppe umfasst Personen, die Aufgaben des Grafik-Designs, des Desktop-Publishings oder des Webdesigns ausüben und übernehmen.
    • Die technischen Zusammenhänge, Fachbegriffe sowie die aktuellen Trends des Internets kennen und anwenden können.
    • Webauftritte konzipieren und nach den gestalterischen und funktionellen Richtlinien für das Internet praktisch umsetzen können.
    • Text, Grafiken und Animationen erstellen und einbinden können.
    • Domains registrieren, Webspace organisieren und Websites publizieren können.
    • Websites kalkulieren können
    • Absolvierung der entsprechenden Ausbildung od. Nachweis einer gleichwertigen Qualifizierung
    • Erstellung einer Praxisarbeit
    Kompetenzzertifikate müssen zeitlich befristet ausgestellt werden. Die Gültigkeitsdauer beträgt drei Jahre. Zur Verlängerung (Überwachung) innerhalb der Gültigkeitsdauer muss eine Fortbildung von zumindest einem Tag und die berufliche Praxis in den zertifizierten Kompetenzen (Grafik-Designerin, DTP-Fachkraft, Webdesignerin, Social Media) in einem Ausmaß von 1 1/2 Jahren nachgewiesen werden. Durch den durchgängigen Nachweis der praktischen Berufserfahrung (3 Jahre) muss keine Fortbildung nachgewiesen werden.

    Ist das Zertifikat abgelaufen (mehr als 6 Monate) muss erneut der Zertifizierungsprozess durchlaufen werden (Praxisarbeit, Prüfung, Verständnisfragen, jedoch kein Multiple-Choice-Test).
  • Entwicklung neuer Zertifizierungsprogramme

    Das Verfahren zur Zertifizierung einer Kompetenz erfordert gemäß der ISO 17024 („Allgemeine Anforderungen an Stellen, die Personen zertifizieren“) und dem Akkreditierungsgesetz der Österreichischen Bundesregierung (AkkG – Bundesgesetz über die Akkreditierung von Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstellen) das Einhalten gewisser Rahmenbedingungen.

    Diese Rahmenbedingungen sind in unserer "Checkliste zur Entwicklung von Zertifizierungsprogrammen im Bereich der Personenzertifizierung nach ISO 17024" zusammengefasst. Gerne senden wir Ihnen diese bei Bedarf zu.

    Für Fragen zur Entwicklung von Zertifizierungsprogrammen im Bereich der Personenzertifizierung nach ISO 17024 steht Ihnen Herr Uwe Hackl, MBA  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder unter der tel. +43 (0)3842 48476-20 gerne zur Verfügung.
  • Zulassung als Ausbildungsstelle

    Das Verfahren zur Zertifizierung einer Kompetenz erfordert gemäß der ISO 17024 („Allgemeine Anforderungen an Stellen, die Personen zertifizieren“) und dem Akkreditierungsgesetz der Österreichischen Bundesregierung (AkkG – Bundesgesetz über die Akkreditierung von Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstellen) das Einhalten gewisser Rahmenbedingungen. Diese Rahmenbedingungen sind in der "Richtlinie für Ausbildungsstellen" festgehalten.

    Sämtliche in dieser Richtlinie enthaltenen Bestimmungen sind für alle betroffenen Personen und Organisationen als verbindlich anzusehen und deren Anerkennung als zwingende Voraussetzung zur Zulassung als Ausbildungsstelle definiert.

    ·         Antrag auf Zulassung als Ausbildungsstelle
    ·         Richtlinie für Ausbildungsstellen
    ·         Richtlinie zur Verwendung von Zeichen, Logos und Zertifikaten
    ·         Checkliste für die Unparteilichkeit

    Ohne einer Zustimmung, zur Beachtung und Einhaltung der Bestimmungen dieser Richtlinien und Checkliste ist eine Zulassung als Ausbildungsstelle bzw. die Verlängerung einer Zulassung nicht möglich.


    Ablauf des Zulassungsverfahrens



    1. Beantragung der Zulassung an Frau Nina Hackl Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

      Folgende Unterlagen sind der Zertifizierungsstelle vorzulegen:
           a) Antrag auf Zulassung (vollständig ausgefüllt und firmenmässig gezeichnet)
           b) Firmenbuchauszug (akutelle Version, eventuell Vereinsregisterauszug)
           c) Lehrgangs- und Organisationsbeschreibung (Curriculum)*

      Für die Bearbeitung des Zulassungsverfahrens verrechnen wir, unabhängig vom Ergebnis, EUR 150,- zzgl. 20 % USt. pro Kompetenz. Die Rechnungslegung erfolgt nach der Antragsstellung.

      *Die Lehrgangs- und Organisationsbeschreibung (Curriculum) muss mindestens folgendes beinhalten:
           - Beschreibung der Organisation (Größe, Anzahl der MitarbeiterInnen, sowie Gründungsjahr)
           - Art der angebotenen Lehrgänge und deren Zielgruppen (Dienstleistungsportfolio)
             Wurden betreffend der beantragten Kompetenz bereits Lehrgänge durchgeführt?
             Wenn ja, seit wann, wie viele und mit wie vielen TeilnehmerInnen?
           - Beschreibung Ihres Lehrganges der beantragten Kompetenz
             (konform mit dem zugrunde liegenden Zertifizierungsprogramm der jeweiligen Kompetenz)
           - Beschreibung der Qualifikationen der für diesen Lehrgang angedachten bzw. eingesetzten
             TrainerInnen und PrüferInnen
           - Existenz etwaiger zertifizierter Qualitätsmanagementsysteme, wie z.B. ISO 9001, ISO 29990, u.a.

    2. Prüfung des Antrages und der Dokumente auf Konformität
      durch ein fachspezifisches Gremium (Steuerungsgruppe)


    3. Ergebnis der Antragstellung
      - bei negativer Rückmeldung durch die Steuerungsgruppe:
        Weiterleitung der Differenzen hinsichtlich der Konformität bzw. Plausibilität und Adaptierung
        der Einwände in das Curriculum.
      - bei positiver Rückmeldung durch die Steuerungsgruppe:
        Ausstellung der Zulassungsurkunde für die beantragte(n) Kompetenz(en).
        Die Zulassungsurkunde hat eine Gültigkeit von 3 Jahren.
        Die Ausbildungsstelle wird auf http://www.systemcert.at/zertifzierung/personenzertifizierung/ausbildungsstellen.html als zugelassene Ausbildungsstelle gelistet.

    4. Übermittlung der zur Zertifizierung notwendigen Dokumente/Formulare
      Bereitstellung der zwingend zu verwendeten Formulare durch Übermittlung der Login-Daten für den persönlichen Download-Bereich Ihrer Ausbildungsstelle.
      Cloud-Login: http://login.systemcert.at/index.php

    5. Zulassung/Berufung von PrüferInnen (je nach Zertifizierungsprogramm auch TrainerInnen)
      Jede(r) PrüferIn muss VOR der ersten Prüfung durch die von der Zertifizierungsstelle befugten Personen bzw. durch die Zertifizierungsstellung verifiziert und anschließend berufen werden. Jede(r) PrüferIn muss VOR jeder Prüfung gesondert beauftragt werden (je nach ZP auch TrainerInnen).
      Die Zertifizierungsstelle ist verpflichtet die Leistungsfähigkeit und Objektivität aller verbundenen Stellen laufend zu überwachen, um die Gültigkeit und Wertigkeit des Zertifizierungsverfahrens zu gewährleisten.

    6. Monitoring von Ausbilungsstellen
      Alle zugelassenen Ausbildungsstellen sind in einen Monitoringprozess involviert. Dieses Monitoring erstreckt sich über die 3jährige Gültigkeit des Zulassung und ist Voraussetzung für eine Verlängerung dieser.

      Das Monitoring umfasst nachfolgende Punkte:
      a) Vor-Ort-Begutachtung
      b) Bewertung der eingereichten Unterlagen durch SystemCERT
      c) Evaluierung durch die PrüfungskanditatInnen

      Der Aufwand für diesen Prozess wird den Ausbildungsstellen zum Selbstkostenpreis der Zertifzierungsstelle verrechnet. Jeweils am Beginn der Zulassung werden EUR 450,- zzgl. 20 % USt. einmalig für 3 Jahre pro Organisation in Rechnung gestellt.
TEAM Pers 1
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