SCC (Sicherheits-Certifikat-Contraktoren) 

ist ein Verfahren zur Zertifizierung eines Sicherheits- Managementsystems. Es berücksichtigt Anforderungen der Arbeitssicherheit, des Gesundheits- und Umweltschutzes.

SCC gilt für Unternehmen (Kontraktoren) 

die Dauerbaustellen und/oder einmalige Klein-, Mittel- und Großbaustellen betreiben und/oder Dauerprojekte und/oder Klein-, Mittel- und Großprojekte abwickeln.

Welchen Nutzen hat SCC?

  • Förderung des Sicherheitsbewußtseins der Mitarbeiter und Vorgesetzten
  • Verbesserung der Rechtssicherheit für Unternehmer und Vorgesetzte
  • Ausführung von Arbeiten mit hohem Risikopotential durch umfassend geschultes Personal
  • Reduzierung von direkten und indirekten Unfallkosten
  • Einheitliches Verfahren zur Bewertung von Kontraktoren in Bezug auf Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
  • Kostenreduzierung durch Vermeidung von Mehrfach-Auditierung (sowohl für Auftraggeber als auch für Auftragnehmer)
  • Wettbewerbsvorteile für zertifizierte Unternehmen

Wer kann zertifiziert werden?

Die Zielgruppe für dieses Verfahren sind "Kontraktoren für technische Dienstleistungen", d.h. Unternehmen, die aufgrund eines Dienst- oder Werkvertrages für einen Auftraggeber bestimmte technische Leistungen erbringen. Grundsätzlich können nur unternehmerische Einheiten, wie z.B. eine einzelne Niederlassung, zertifiziert werden. Diese müssen weitgehend selbständig sein. Eine einzelne Baustelle erfüllt diese Anforderungen in der Regel nicht.

Das SCC*-Zertifikat ist für Firmen gedacht, die

  • weniger als 35 Mitarbeiter beschäftigen und nicht als Hauptkontraktoren auftreten. Darunter versteht man Firmen, die keine weiteren Unterauftragnehmer beauftragen.
  • nicht als Hauptkontraktoren auftreten. Darunter versteht man Firmen, die keine weiteren Unterauftragnehmer beauftragen.

Das SCC**-Zertifikat gilt für Unternehmen, die

  • als Kontraktoren tätig werden und
  • mehr als 35 Mitarbeiter beschäftigen oder als Hauptkontraktoren auftreten.

Wann kann man zertifiziert werden?

Ein SCC-Sicherheits-Managementsystem kann nach dem SCC-Verfahren auditiert, d.h. überprüft und zertifiziert werden, wenn es seit mindestens drei Monaten im Unternehmen eingeführt bzw. implementiert ist.

Wodurch wird der Zertifizierungsumfang beeinflußt?

  • Unternehmensgröße und Mitarbeiterzahl, Schichtbetrieb
  • Zertifizierungsnorm SCC* oder SCC**
  • Organisationsstruktur
  • Anzahl der Standorte
  • Anzahl der Projekte (Baustellen) im Sinne einer eigenständigen Bauleitung vor Ort
Matrixzertifizierung innerhalb eines Unternehmens mit mehreren Niederlassungen unter der Voraussetzung, dass ein gemeinsames und inhaltlich gleiches Managementsystem vorliegt.

Eine Zertifizierung nach SCC*/SCC** kann eigenständig oder auch in Kombination mit anderen Managementsystemen z.B. Qualitäts-Management-system nach EN ISO 9000 ff oder Umwelt-Managementsystem nach EN ISO 14001 durchgeführt werden. Das Zertifizierungsaudit kann auch im Rahmen eines Überwachungsaudits oder einer Re-Zertifizierung eines bereits zertifizierten Managementsystems erfolgen.

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